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Krankentransporte zurückgegangen seit Selbstbehalt zu zahlen

Heute, 09:10 · Lesedauer 1 min

Um das Budget zu entlasten, hat die Bundesregierung im Vorjahr eine Reihe an Maßnahmen beschlossen. Eine davon war die Wiedereinführung des Selbstbehalts von nicht dringend notwendigen Krankentransporten. Bisher habe die ÖGK rund 84.000 Rechnungen verschickt, sagte Obmann Andreas Huss am Sonntag gegenüber "Ö1". "Das sind Rechnungen zwischen 7,55 Euro - das ist der geringste einmalige Selbstbehalt - bis zu 150 Euro". Die Zahl der Transporte sei erstmals leicht zurückgegangen.

Seit der Abschaffung des Selbstbehalts im Jahr 2018 habe die Zahl der Krankentransporte jährlich um fünf Prozent zugenommen. Die Österreichische Gesundheitskasse geht von bisherigen Einnahmen in der Höhe von 3,5 Millionen Euro durch die Wiedereinführung aus. Weiterhin gratis sind Transporte in Akutfällen, aber auch etwa für Chemo- oder Dialysepatientinnen und -patienten.

Zusammenfassung
  • Seit der Wiedereinführung des Selbstbehalts für nicht dringend notwendige Krankentransporte hat die ÖGK rund 84.000 Rechnungen verschickt, mit Beträgen zwischen 7,55 Euro und 150 Euro.
  • Die Zahl der Krankentransporte ist erstmals leicht zurückgegangen, nachdem sie seit 2018 jährlich um fünf Prozent gestiegen war.
  • Die Österreichische Gesundheitskasse rechnet durch die Maßnahme mit Einnahmen von rund 3,5 Millionen Euro, während Transporte in Akutfällen sowie für Chemo- und Dialysepatient:innen weiterhin gratis bleiben.