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Keine Führungswechsel beim Weltwirtschaftsforum in Davos

23. März 2026 · Lesedauer 1 min

An der Spitze des Weltwirtschaftsforums (WEF) soll es keine weiteren personellen Änderungen geben. WEF-Co-Chef André Hoffmann sagte der "Süddeutschen Zeitung", das Entscheidungsgremium habe bei Larry Fink und ihm den Zusatz "interimistisch" gestrichen: "Wir machen jetzt unbefristet weiter und werden auch im kommenden Jänner noch als Chefs im Amt sein." Das Weltwirtschaftsforum findet jährlich im Kurort Davos in den Schweizer Alpen statt.

Der Schweizer Hoffmann, der auch die Gründerfamilie des Pharmakonzerns Roche vertritt, und der Amerikaner und Blackrock-Manager Fink führen seit dem vergangenen Jahr zusammen das WEF, als Nachfolger des Gründers Klaus Schwab. Ursprünglich hieß es, es soll eine Nachfolge gefunden werden. Hoffmann sagte jetzt: "Zu viele Änderungen in einer kurzen Zeit würden der Stabilität der Institution nicht sehr viel helfen."

Einmal im Jahr findet in Davos das Weltwirtschaftsforum mit führenden Vertretern aus Wirtschaft und Politik statt. In diesem Jahr war unter anderem US-Präsident Donald Trump zu Gast.

Das jährliche Treffen gilt als eine der wichtigsten Plattformen für Spitzenpolitiker, Top-Manager, Wissenschafter und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt. Das Weltwirtschaftsforum wird von einer Stiftung organisiert.

Zusammenfassung
  • André Hoffmann und Larry Fink bleiben dauerhaft an der Spitze des Weltwirtschaftsforums, nachdem das Entscheidungsgremium den Zusatz 'interimistisch' gestrichen hat.
  • Das jährliche Weltwirtschaftsforum in Davos bleibt damit unter der Führung von Hoffmann und Fink, die seit dem vergangenen Jahr gemeinsam Nachfolger von Klaus Schwab sind.
  • Hoffmann begründet die Entscheidung mit dem Verweis, dass zu viele Führungswechsel in kurzer Zeit der Stabilität der Institution schaden würden.