APA - Austria Presse Agentur

Jill Biden erlernte in Italien Kunst der handgemachten Pasta

02. Nov 2021 · Lesedauer 2 min

Die amerikanische First Lady Jill Biden hat die Kunst der handgemachten, italienischen Pasta erlernt. Die Ehegattin des US-Präsidenten Joe Biden erreichte am Montagnachmittag den US-Marinestützpunkt in Gricignano d'Aversa nördlich von Neapel mit einer Eskorte von 26 Fahrzeugen und besuchte die Naples Middle High School. Hier verbrachte sie einige Zeit mit den Kindern der amerikanischen Soldaten und nahm an einem Kurs zur Pastaherstellung teil.

Jill Biden, deren Großeltern aus Sizilien stammten, zeigte ihre große Vorliebe für die italienische Küche. Sie band sich eine Schürze um, setzte eine Kochhaube auf und verwandelte sich in einen "Pastameister". "Meine Großmutter hat immer Tagliatelle gemacht und sie in der Küche aufgehängt", erinnerte sich die First Lady gerührt. Jill Biden war am Donnerstagabend anlässlich des Besuchs des US-Präsidenten beim Papst am Freitag und seiner Teilnahme am G20-Gipfel in Rom in Italien eingetroffen.

Nach der Kulinarik sprach Jill Biden mit den Kindern der in Gricignano stationierten Soldaten. Einige von ihnen berichteten der First Lady von ihren Sorgen um die Eltern, die als Militärs oft auch in anderen Teilen der Welt im Einsatz sind. Ein weiterer emotionaler Moment war, als die First Lady von ihrem Sohn Beau sprach, der 2015 an Krebs starb und in den Jahren zuvor am Irak-Krieg teilgenommen hatte. "Auch meine Enkelin Natalie (Beaus Tochter, Anm.) hat sich immer Sorgen um ihren Vater gemacht", sagte die First Lady, bevor sie den Stützpunkt besichtigte und Gricignano wieder verließ.

Vincenzo Santagata, Bürgermeister der Stadt Caserta, zu welcher der Stützpunkt gehört, zeigte sich erfreut über den Besuch von Jill Biden. "Wir sind stolz darauf, dass die First Lady nach Gricignano d'Aversa gekommen ist, denn es gab schon immer eine enge Beziehung zum US-Marinestützpunkt, fast eine Osmose mit der örtlichen Gemeinde, würde ich sagen", so der Bürgermeister. Die amerikanische Community besteht aus 5.000 Personen, deren Anwesenheit einen erheblichen wirtschaftlichen Einfluss auf das Gebiet hat.

Quelle: Agenturen