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Iranischer Generalstabschef bei Angriffen getötet

Heute, 07:39 · Lesedauer 2 min

Bei den Luftangriffen Israels und der USA auf den Iran ist laut örtlichen Medien auch der Generalstabschef der iranischen Streitkräfte, Abdolrahim Mousavi, getötet worden. Im Staatsfernsehen wurde am Sonntag der Name Mousavis gemeinsam mit den Namen anderer getöteter hochrangiger Vertreter genannt. Zuvor war bereits der Tod des Anführers der iranischen Revolutionsgarden, Mohammed Pakpour, und des Vorsitzenden des nationalen Verteidigungsrats, Ali Shamkhani, gemeldet worden.

Wie das Staatsfernsehen weiter berichtete, wurden die Verantwortlichen "während einer Sitzung des Verteidigungsrates" getötet. Weitere Namen würden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben, hieß es.

Israel und die USA hatten Samstag früh eine massive Welle von Luftangriffen gegen die Islamische Republik gestartet. Bei einer Attacke in Teheran wurde das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, getötet. Als Reaktion griff der Iran Israel sowie US-Militäreinrichtungen in Staaten der Golfregion an.

"Die USA und Israel haben sich verkalkuliert und wollten mit gezielten Angriffen auf militärische Einrichtungen und der Tötung hochrangiger Funktionäre Unruhe und einen Machtwechsel im Iran auslösen", sagte der Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Larijani, laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna am Sonntag. Die Bevölkerung habe jedoch geschlossen reagiert und diese Pläne vereitelt, behauptete er. Zugleich kündigte Larijani an, die iranischen Streitkräfte würden die Angriffe auf US-Stützpunkte in der Region fortsetzen.

Zusammenfassung
  • Bei massiven Luftangriffen Israels und der USA auf den Iran wurden am Samstag früh der Generalstabschef Abdolrahim Mousavi, der Anführer der Revolutionsgarden Mohammed Pakpour und der Vorsitzende des nationalen Verteidigungsrats Ali Shamkhani getötet.
  • Auch das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, kam bei einem Angriff in Teheran ums Leben.
  • Als Reaktion griff der Iran Israel sowie US-Militäreinrichtungen in der Golfregion an und kündigte laut Sicherheitsratschef Ali Larijani weitere Angriffe auf US-Stützpunkte an.