Iranischer Außenminister lehnt Verhandlungen mit den USA ab
"Jetzt über Verhandlungen zu sprechen ist ein Eingeständnis der Niederlage", sagte Araqchi weiter. Er widersprach damit US-Präsident Trump, der zuvor von Verhandlungen und guten Gesprächen mit dem Iran gesprochen habe.
Araqchi bestätigte damit inoffizielle Äußerungen aus Teheran. Der Krieg höre auf, "wenn der Iran beschließt, ihn zu beenden - und nicht, wenn Trump es will", erklärte ein Regierungsvertreter am Mittwoch nach Angaben des Staatssenders Press TV. "Der Iran hat negativ auf den US-Vorschlag reagiert", hieß es bei Press TV.
Das Weiße Haus reagierte mit Drohungen auf die Berichte über eine Abfuhr aus Teheran. Wenn der Iran die neue Realität nicht anerkennt, werden die USA härter zuschlagen als je zuvor, sagte Regierungssprecherin Karoline Leavitt in Washington. US-Präsident Donald Trump sei trotz der Verhandlungen bereit, die Hölle im Iran losbrechen zu lassen.
Leavitt sagte, die Führung in Teheran habe nun die Chance, mit Trump zu kooperieren. Dazu gehöre, das Nuklearprogramm aufzugeben und die USA und ihre Verbündeten nicht weiter zu bedrohen. Trump hatte zuvor von Verhandlungen und guten Gesprächen mit dem Iran gesprochen, ohne ins Detail zu gehen. Die iranische Seite hatte dagegen Verhandlungen dementiert.
Zusammenfassung
- Der iranische Außenminister Abbas Araqchi hat Verhandlungen mit den USA über eine Beendigung des Iran-Kriegs klar abgelehnt und betont, dass bisher keine Gespräche stattgefunden haben.
- US-Präsident Donald Trump hatte zuvor einen Friedensplan und angebliche Verhandlungen mit dem Iran ins Spiel gebracht, was von Teheran deutlich dementiert wurde.
- Das Weiße Haus reagierte auf die Ablehnung aus Teheran mit Drohungen und warnte, dass die USA härter zuschlagen würden, falls der Iran nicht auf die neue Realität eingehe.
