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Iran meldet massive Cyberangriffe

Heute, 09:19 · Lesedauer 1 min

Der Iran ist nach Angaben der Nachrichtenagentur FARS Ziel von massiven Cyberangriffen geworden. Betroffen sind demnach mehrere inländische Nachrichtenagenturen und zentrale Plattformen, die mit erheblichen Störungen zu kämpfen hätten. Dazu zählten auch die Websites der Nachrichtenagenturen IRNA und ISNA. Die Agentur FARS steht den Revolutionsgarden nahe. Die Behörden verhängten eine Internetsperre.

Der Beobachtungsdienst Netblocks schrieb am Samstag auf X, das Internet im Iran sei fast vollständig ausgeschaltet. Die Aktivität sei auf nur noch vier Prozent des sonst üblichen Niveaus gefallen. Viele Menschen im Iran umgehen staatliche Medien und informieren sich - solange sie Zugang zum Internet haben - über Websites der Auslandsopposition oder in sozialen Medien wie Instagram oder Telegram.

Zusammenfassung
  • Der Iran wurde Ziel massiver Cyberangriffe, die mehrere inländische Nachrichtenagenturen wie IRNA und ISNA sowie zentrale Plattformen lahmlegten.
  • Die Behörden verhängten eine Internetsperre, wodurch die Internetaktivität laut Netblocks auf nur noch vier Prozent des üblichen Niveaus fiel.
  • Viele Menschen versuchen, staatliche Medien zu umgehen und informieren sich – sofern möglich – über ausländische Websites oder soziale Medien wie Instagram und Telegram.