Iran meldet massive Cyberangriffe
Der Beobachtungsdienst Netblocks schrieb am Samstag auf X, das Internet im Iran sei fast vollständig ausgeschaltet. Die Aktivität sei auf nur noch vier Prozent des sonst üblichen Niveaus gefallen. Viele Menschen im Iran umgehen staatliche Medien und informieren sich - solange sie Zugang zum Internet haben - über Websites der Auslandsopposition oder in sozialen Medien wie Instagram oder Telegram.
Zusammenfassung
- Der Iran wurde Ziel massiver Cyberangriffe, die mehrere inländische Nachrichtenagenturen wie IRNA und ISNA sowie zentrale Plattformen lahmlegten.
- Die Behörden verhängten eine Internetsperre, wodurch die Internetaktivität laut Netblocks auf nur noch vier Prozent des üblichen Niveaus fiel.
- Viele Menschen versuchen, staatliche Medien zu umgehen und informieren sich – sofern möglich – über ausländische Websites oder soziale Medien wie Instagram und Telegram.
