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Hilfsorganisationen: Mehr Menschen leiden an Hunger

07. Juli 2020 · Lesedauer 2 min

Hilfsorganisationen schlagen einmal mehr Alarm: Wegen der Corona-Pandemie sind weltweit immer mehr Menschen, vor allem Kinder, von Hunger betroffen. Die deutsche Welthungerhilfe warnt in ihrem am Dienstag vorgestellten Jahresbericht vor einem Anstieg der Zahl Hungernder auf weltweit eine Milliarde Menschen. Laut World Vision sind alleine in Asien 110 Millionen Kinder von Hunger bedroht.

Hilfsorganisationen schlagen einmal mehr Alarm: Wegen der Corona-Pandemie sind weltweit immer mehr Menschen, vor allem Kinder, von Hunger betroffen. Die deutsche Welthungerhilfe warnt in ihrem am Dienstag vorgestellten Jahresbericht vor einem Anstieg der Zahl Hungernder auf weltweit eine Milliarde Menschen. Laut World Vision sind alleine in Asien 110 Millionen Kinder von Hunger bedroht.

Klimawandel und Kriege blieben die größten "Hungertreiber", so die Welthungerhilfe. Doch die Coronakrise wirke wie ein Brandbeschleuniger.

Die Folgen von Covid-19 seien insbesondere für die Ärmsten verheerend, betonte auch World Vision in einer Aussendung anlässlich des Berichts "Out of Time". "Es sind meistens die schwächsten Familien und ihre Kinder, die am schwersten betroffen sind", sagt Norbert Hsu, Direktor für globale Auswirkungen bei World Vision International. "Diejenigen, die in Ländern leben, die bereits unter Konflikten, Klimawandel, Instabilität oder Vertreibung leiden, und diejenigen, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind."

Immer mehr Menschen fielen in absolute Armut und könnten ohne Hilfe nicht überleben, da sie über keine oder nur schwache Reserven an Geld und Nahrungsmitteln verfügen. Als Folge könnten bis zu acht Millionen Kinder durch Betteln, Kinderarbeit und Frühverheiratung Schaden erleiden, weil die Eltern es sich nicht leisten können, genügend Lebensmittel zu kaufen, warnte World Vision.

Quelle: Agenturen