Grönland: Babler für Strafzölle und Sanktionen gegen USA
"Es geht jetzt darum, der Trump-Regierung auf politischer Ebene klar und unmissverständlich zu signalisieren, dass alle Staaten der Europäischen Union hinter der Souveränität Dänemarks stehen und diese Annexions-Fantasien ein Ende haben müssen", betonte der Parteifreund der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Der "Grönland-Katalog" solle jetzt beschlossen werden, "damit im Ernstfall keine wochenlangen EU-internen Diskussionen folgen", argumentierte Babler.
Sanktionen gegen Tech-Giganten wären "ein wirksamer Hebel", weil es zwischen diesen Konzernen und der Trump-Regierung eine enge Verbindung gebe, so der SPÖ-Chef weiter. Auf die Liste der abschreckenden Maßnahmen gehöre zudem eine Beschränkung von US-Investitionen in Bereichen der kritischen Infrastruktur.
"Ich halte mich an einen Grundsatz: Stärke zeigt sich, wenn man Grenzen respektiert", betonte Babler. "Wenn wir eines gesehen haben, dann ist es, dass sich Trump nur durch Stärke abschrecken lässt. Europa muss aufhören, sich kleiner zu machen, als es ist. Wir haben viele Hebel in der Hand und sollten selbstbewusster auftreten."
Zusammenfassung
- SPÖ-Chef Andreas Babler fordert, dass die EU einen Sanktions- und Strafzollkatalog gegen die USA ausarbeitet, um eine mögliche Übernahme Grönlands zu verhindern.
- Er verweist auf die wirtschaftliche Macht des EU-Binnenmarkts mit 450 Millionen Menschen und schlägt Sanktionen gegen US-Tech-Giganten sowie Beschränkungen von US-Investitionen in kritischer Infrastruktur vor.
- Babler betont, dass die EU geschlossen hinter der Souveränität Dänemarks stehen und den USA klare Grenzen aufzeigen müsse.
