APA/HANS PUNZ

Gratistests laut Brunner "nicht mehr für alle zu jeder Zeit"

13. März 2022 · Lesedauer 2 min

Geht es nach Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) sollen die Gratis-Coronatests "nicht mehr für alle zu jeder Zeit" verfügbar sein. Schließlich seien die Kosten der Tests "gewaltig", auch im Verhältnis zur Beschaffung der Impfstoffe.

Für besonders vulnerable Gruppen oder den Pflegebereich könne es sie aber weitergeben, so Brunner.

Ähnlich klang am Samstag auch Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne). Er hatte betont, an einem reduzierten Angebot an Gratis-Coronatests festhalten zu wollen.

Ein "bestimmtes Ausmaß", also eine gewisse Anzahl pro Person nach dem generellen Auslaufen mit Ende März soll weiter gratis sein, hielt Rauch fest. Eine Aufteilung in unterschiedliche Gruppen - etwa Tests nur für den Gesundheitsbereich - hält der Gesundheitsminister hingegen für "nicht sinnvoll".

ÖGB: Abschaffung "völlig falsch"

Für die Beibehaltung der Gratistests sprach sich angesichts der "weiterhin extrem hohen Infektionszahlen" am Sonntag hingegen der ÖGB aus. Die Diskussion über deren Einschränkung oder gar Abschaffung sei "völlig falsch", findet die Leitende ÖGB-Sekretärin Ingrid Reischl: "Die Beschäftigten brauchen Sicherheit und müssen auch weiterhin die Möglichkeit haben, sich gratis testen zu lassen."

Bis zum 31. März bleiben die Corona-Tests für die breite Bevölkerung gratis. Für die Zeit danach hat die Regierung angekündigt, die Teststrategie überarbeiten zu wollen.

Quelle: Agenturen / Redaktion / lam