APA - Austria Presse Agentur

Geschlossene Impfstraßen in Salzburg: "Bisher ist es sich immer ausgegangen"

08. Nov 2021 · Lesedauer 2 min

Im Hochinzidenz-Bundesland Salzburg waren am Sonntag alle Impfstraßen geschlossen. Das Land wurde vom Ansturm offenbar überrascht. Bisher sei man anhand von 2.000 Impfstichen pro Woche auch ohne Sonntag immer zurecht gekommen, heißt es zu PULS 24.

Am Sonntag, dem Tag vor Inkrafttreten der 2G-Regel, standen Impfwillige in Salzburg vor geschlossenen Impfstraßen. Zuvor hatte es am Samstag großen Andrang beim Impfen gegeben. Damit hatte man im Hochinzidenz-Bundesland offenbar nicht gerechnet.

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"Die Impfrate war seit Wochen niedrig", heißt es aus dem Büro von Gesundheitslandesrat Christian Stöckl (ÖVP) zu PULS 24. In den vergangenen Wochen und Monaten gab es durchschnittlich rund 2.000 Impfstiche pro Woche. "Bisher ist es sich unter der Woche immer ausgegangen", heißt es.

Erst mit der Anküdigung der 2G-Regelung am Freitag habe die Nachfrage deutlich zugenommen. Am Samstag sei deshalb auch kein Impfwilliger nach Hause geschickt worden. "Jeder, der in der Schlange gestanden ist, hat eine Impfung bekommen", versichert man.

Als Reaktion auf den Andrang am Wochenende, habe man aber die Kapazitäten erhöht und sei diese und kommende Woche für bis zu 10.000 Impfstiche pro Woche gerüstet, heißt es gegenüber PULS 24. Diese Kapazitäten bei Impfstraßen, Impfbussen und bei Hausärzten können bei Bedarf auf 25.000 Impfstiche pro Woche ausgebaut werden.

Alle Informationen über Impfangebote und -Möglichkeiten gibt es online auf der Website des Landes Salzburg.

Stephan HoferQuelle: Redaktion / hos