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Frauentag findet zum 115. Mal statt

Heute, 20:30 · Lesedauer 1 min

Noch immer sind Frauen von strukturellen Benachteiligungen betroffen. Um darauf aufmerksam zu machen, findet am 8. März zum 115. Mal der Internationale Frauentag statt. Dem Ruf nach einem Ende des Patriarchats verleiht am "feministischen Kampftag" eine Demonstration des Bündnisses "Take Back the Streets" in Wien Ausdruck. Auch kulturelle Angebote gibt es: Führungen, bei denen Frauen im Mittelpunkt stehen, finden etwa im Haus der Geschichte (hdgö) und der Albertina statt.

Keine größeren Termine bieten die politischen Parteien im Bund, die - wie diverse zivilgesellschaftliche Organisationen - ihre frauenpolitischen Forderungen bereits angebracht haben. Einmal mehr wurden Rufe nach Lohntransparenz, einer gleicheren Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit sowie nach mehr Anerkennung für Frauen laut. Schließlich klafft die geschlechterspezifische Lohnlücke in der Privatwirtschaft laut der Statistik Austria immer noch bei 17,6 Prozent. Auch auf Gewalt an Frauen wurde aufmerksam gemacht.

Der Frauentag stammt aus einer Zeit, in der Frauen unter anderem um ihr Wahlrecht kämpften. Erstmals wurde er 1911 in mehreren europäischen Ländern, darunter auch Österreich-Ungarn, mit Demonstrationen begangen.

Zusammenfassung
  • Am 8. März findet zum 115. Mal der Internationale Frauentag statt, um auf die anhaltenden strukturellen Benachteiligungen von Frauen aufmerksam zu machen.
  • In Wien organisiert das Bündnis 'Take Back the Streets' eine Demonstration, während kulturelle Angebote wie spezielle Führungen im Haus der Geschichte und der Albertina Frauen in den Mittelpunkt rücken.
  • Die geschlechterspezifische Lohnlücke liegt laut Statistik Austria in der Privatwirtschaft weiterhin bei 17,6 Prozent, und erneut werden Forderungen nach Lohntransparenz, gerechterer Arbeitsteilung und mehr Anerkennung für Frauen laut.