Frauentag findet zum 115. Mal statt
Keine größeren Termine bieten die politischen Parteien im Bund, die - wie diverse zivilgesellschaftliche Organisationen - ihre frauenpolitischen Forderungen bereits angebracht haben. Einmal mehr wurden Rufe nach Lohntransparenz, einer gleicheren Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit sowie nach mehr Anerkennung für Frauen laut. Schließlich klafft die geschlechterspezifische Lohnlücke in der Privatwirtschaft laut der Statistik Austria immer noch bei 17,6 Prozent. Auch auf Gewalt an Frauen wurde aufmerksam gemacht.
Der Frauentag stammt aus einer Zeit, in der Frauen unter anderem um ihr Wahlrecht kämpften. Erstmals wurde er 1911 in mehreren europäischen Ländern, darunter auch Österreich-Ungarn, mit Demonstrationen begangen.
Zusammenfassung
- Am 8. März findet zum 115. Mal der Internationale Frauentag statt, um auf die anhaltenden strukturellen Benachteiligungen von Frauen aufmerksam zu machen.
- In Wien organisiert das Bündnis 'Take Back the Streets' eine Demonstration, während kulturelle Angebote wie spezielle Führungen im Haus der Geschichte und der Albertina Frauen in den Mittelpunkt rücken.
- Die geschlechterspezifische Lohnlücke liegt laut Statistik Austria in der Privatwirtschaft weiterhin bei 17,6 Prozent, und erneut werden Forderungen nach Lohntransparenz, gerechterer Arbeitsteilung und mehr Anerkennung für Frauen laut.
