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FPÖ-Urgestein Mölzer für Impfpflicht, "wenn es uns weiterbringt"

01. Dez 2021 · Lesedauer 2 min

Der ehemalige FPÖ-EU-Parlamentarier Andreas Mölzer spricht sich in einem Interview entgegen der Parteilinie für eine Impfpflicht aus. Er selbst sei zweifach geimpft und werde sich auch ein drittes Mal impfen lassen, sagt er.

Der ehemalige FPÖ-EU-Mandatar Andreas Mölzer liegt laut eigenen Aussagen in Sachen Corona "nicht ganz auf Parteilinie". Er könne sich auch eine Impfpflicht vorstellen. "Wenn es uns weiterbringt, von mir aus", sagte er im ORF-"Report".

"Wenn es uns nützt und wenn es auch verfassungsrechtlich hält". "Glücklich ist damit ja niemand. Das sagen ja selbst die Regieredenden. Das sagt ja selbst der gräfliche Bundeskanzler und der Gesundheitsminister", so Mölzer.

Nicht auf Parteilinie

"Ich bin wirklich da nicht ganz auf Parteilinie", sagte der als Partei-"Urgestein" geltende Ex-Abgeordnete im ORF am Dienstagabend. "Es hat keinen Sinn, einen Widerstand gegen das, was halt das Gros der Wissenschaft empfiehlt. Das ergibt von mir aus keinen Sinn", erklärte Mölzer.

Selbst nach Impfung an Corona erkrankt

Der Herausgeber der rechts stehenden Wochenzeitschrift "Zur Zeit" machte auch selbst Erfahrung mit der Krankheit. Nach zweifacher Astra Zeneca-Impfung erkrankte er kürzlich an Covid-19: "Ich habe einen relativ leichten Verlauf gehabt, aber es ist mir auf gut Kärntnerisch beschissen gegangen", meinte Mölzer im ORF-"Report". Und auch beim "dritten Stich" ist er nicht auf Parteilinie: Er werde sich ein drittes Mal impfen lassen, sagte er laut "Report".

Quelle: Agenturen / hos