APA/APA/AFP/NICOLAS TUCAT

EU organisiert Hilfsflüge für den Libanon

Heute, 14:55 · Lesedauer 2 min

Die EU organisiert Hilfsflüge für die unter dem neuen Nahost-Krieg leidende Zivilbevölkerung im Libanon. Nach den Plänen von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sollen für rund 130.000 Menschen Notfallvorräte mobilisiert werden, wie die EU am Montag mitteilte. Ein erster Flug sei für diesen Dienstag geplant.

Von der Leyen kündigte die EU-Hilfe in einer Videokonferenz mit Staats- und Regierungschefs aus Ländern des Nahen Ostens zum Krieg im Iran an. Mit dabei waren Vertreter Jordaniens, Ägyptens, Bahrains, des Libanon, Syriens, der Türkei, Armeniens, des Irak, Katars, Kuwaits, der Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabiens und Omans sowie für die EU auch Ratspräsident António Costa.

Die EU teilte mit, Costa und von der Leyen hätten in der Runde ihre tiefe Besorgnis über die Auswirkungen der regionalen Krise auf den Libanon und die schwerwiegenden Folgen für die Zivilbevölkerung geäußert. Dazu gehörten auch die großflächigen Vertreibungen.

Die Präsidenten hätten zudem den Staats- und Regierungschefs der Region für ihre Hilfe und Unterstützung bei der Rückführung Zehntausender europäischer Bürger gedankt, die bei Ausbruch des Iran-Krieges in ihren Ländern gestrandet waren. Es sei vereinbart worden, in engem Kontakt zu bleiben, um die weiteren Entwicklungen zu bewerten und gemeinsam auf Frieden hinzuarbeiten.

Zusammenfassung
  • Die EU organisiert Hilfsflüge für die vom Nahost-Krieg betroffene Zivilbevölkerung im Libanon und stellt Notfallvorräte für rund 130.000 Menschen bereit.
  • Ein erster Hilfsflug ist für Dienstag geplant, wie Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ankündigte.
  • EU-Ratspräsident António Costa und von der Leyen äußerten in einer Videokonferenz mit Nahost-Staaten ihre Besorgnis über die humanitäre Lage im Libanon und dankten für die Unterstützung bei der Rückführung Zehntausender europäischer Bürger.