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EU-Minister beraten über Vergabe von Strukturfonds

27. März 2020 · Lesedauer 1 min

Die für Kohäsionspolitik zuständigen EU-Minister beraten am Freitagvormittag in einer Videokonferenz über die bestmögliche Nutzung der EU-Struktur- und Investitionsfonds, um die Auswirkungen der Ausbreitung des Coronavirus zu bewältigen. Dies teilte der EU-Rat im Vorfeld mit.

Das Europaparlament hat am Donnerstag Grünes Licht für eine 37 Milliarden Euro schwere Investitionsoffensive zur Bewältigung der Corona-Krise gegeben. Das Geld soll primär in die Gesundheitssysteme der Mitgliedstaaten und an kleinere und mittlere Unternehmen fließen. Es handelt sich dabei allerdings nicht um frisches Geld, sondern um bisher nicht abgerufene Posten im EU-Haushalt.

Acht Mrd. Euro stammen aus EU-Fonds aus dem Jahr 2019 und waren bereits an die Mitgliedstaaten ausgezahlt worden. Die restlichen Milliarden stammen aus EU-Strukturfonds, die bereits für das Jahr 2020 eingeplant waren. Mit der Änderung der Vergaberegeln im Rahmen dieser Investitionsinitiative sollen sich die EU-Minister nun befassen.

Quelle: Agenturen