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Ein Todesopfer bei russischem Bombenangriff auf Charkiw

19. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

Durch einen russischen Bombenangriff ist mindestens eine Frau in der ostukrainischen Großstadt Charkiw getötet worden. Elf Menschen seien verletzt worden, teilte der Militärgouverneur der Region, Oleh Synjehubow, auf Telegram mit. Den Angaben nach hatten russische Flugzeuge nachmittags drei sogenannte Gleitbomben abgeworfen, die in einem Viertel mit Einfamilienhäusern einschlugen.

Bei solchen Angriffen bleiben die russischen Jets im eigenen Luftraum, die Bomben gleiten über Dutzende Kilometer bis zum Ziel. Charkiw liegt nur gut 30 Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Schon in der Nacht hatte die russische Armee nach Angaben von Synjehubow vier Raketen auf ein Infrastrukturobjekt in Charkiw abgeschossen. Russland überzieht das Nachbarland Ukraine seit fast vier Jahren mit Krieg.

Zusammenfassung
  • Bei einem russischen Bombenangriff auf die ostukrainische Stadt Charkiw wurde mindestens eine Frau getötet und elf weitere Menschen verletzt.
  • Russische Flugzeuge warfen am Nachmittag drei Gleitbomben auf ein Wohnviertel mit Einfamilienhäusern ab, während sie im eigenen Luftraum blieben.
  • Bereits in der Nacht zuvor wurden laut Militärgouverneur Oleh Synjehubow vier Raketen auf ein Infrastrukturobjekt in Charkiw abgeschossen.