Dutzende Verletzte bei Protesten in Mexiko-Stadt
Dabei seien 60 Polizisten leicht verletzt worden und 40 weitere so schwer, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Bei den Krawallen wurden Medienberichten zufolge auch 20 Demonstranten verletzt. Nach den Ausschreitungen seien 20 Verdächtige festgenommen worden, teilten die Behörden mit.
Die größtenteils jungen Demonstranten waren nach dem Mord an einem Provinzbürgermeister auf die Straße gegangen und protestierten auch gegen die grassierende politisch motivierte Gewalt in dem lateinamerikanischen Land. Die linke Präsidentin Claudia Sheinbaum warf ihnen vor, Erfüllungsgehilfen der konservativen Opposition zu sein.
In den vergangenen Monaten kam es in verschiedenen Ländern zu Protesten der "Generation Z" - etwa in Nepal, Marokko, Madagaskar und Peru. Die Teilnehmer gingen gegen verkrustete politische Systeme, fehlende Reformen und Aufstiegschancen sowie gesellschaftliche Ausgrenzung auf die Straße.
Mögen die konkreten Anliegen von Land zu Land auch unterschiedlich sein, so eint die Bewegungen doch das junge Alter der Demonstranten, die spontane Organisation über soziale Netzwerke und gemeinsame Symbole wie die Totenkopfflagge aus einem japanischen Manga.
Zusammenfassung
- Bei Protesten der Generation Z gegen soziale Missstände in Mexiko-Stadt wurden 60 Polizisten leicht und 40 weitere so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus mussten.
- Laut Medienberichten gab es zudem 20 verletzte Demonstranten und die Polizei nahm nach den Ausschreitungen 20 Verdächtige fest.
- Die Proteste, ausgelöst durch den Mord an einem Provinzbürgermeister, waren Teil einer internationalen Bewegung junger Menschen, die sich für mehr Sicherheit und Gerechtigkeit einsetzen.
