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Die Politik-Insider: Skifahren trotz Corona?

01. Dez 2020 · Lesedauer 2 min

Sollen die Skigebiete noch vor Weihnachten geöffnet werden oder der internationalen Forderung nach geschlossenen Pisten nachgegeben werden? Über diese Frage diskutieren bei Gundula Geiginger der Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen, Franz Hörl und Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins.

Der Ton zwischen Bayern und Österreich ist derzeit rau. "Halb Europa ist im Frühjahr von Ischgl aus mit infiziert worden", bekräftigt der bayrische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) seine Forderung nach geschlossenen Skigebieten. In Österreich kämpft die Politik noch mit der Entscheidung.

Einer, der sich fürs Öffnen einsetzt, ist Franz Hörl, ÖVP Nationalrat und  Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen. Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereins, vertritt die Rechte von Corona-Geschädigten aus der Region Ischgl und unterstreicht den bayrischen Ansatz. Beide diskutieren bei den "Politik-Insidern" die Frage: Skifahren in Corona Zeiten: ja oder nein? 

Die Seilbahnwirtschaft will jedenfalls aufsperren. Die Skigebiete haben ihren Beitrag geleistet, bekräftigt Hörl. Wirte, Hotellerie und Skischulen hätten den Sommer genützt, um an Konzepten zu arbeiten, die auch der Gesundheitsminister für gut befunden hat.  Verbraucherschützer Peter Kolba glaubt nicht, dass die Verantwortlichen aus dem Frühjahr gelernt haben. Er vermisst konkrete Sicherheitsbestimmungen wie Personenobergrenzen in Gondeln und glaubt nicht, dass Après Ski verhindert werden kann – man könne auch im Restaurant feiern. Seiner Meinung nach braucht es ein Alkoholverbot und frühe Sperrstunden. 

Die Politik-Insider, Dienstag um 21.30 Uhr auf PULS 24

Quelle: Redaktion / apb