APA - Austria Presse Agentur

Deutschland: Lockdown wohl bis 15. Februar - Möglicherweise Bewegungseinschränkungen

19. Jan 2021 · Lesedauer 2 min

Laut einem Entwurf vor dem Corona-Gipfel in Deutschland, soll dort der Lockdown bis zum 15. Februar verlängert werden. FFP2-Masken-Pflicht ebenfalls in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln gelten. Auch Bewegungseinschränkungen werden diskutiert.

Auch in Deutschland haben sich Bund und Länder auf eine Verlängerung und Verschärfung der Corona-Maßnahmen geeinigt. ntv zitiert aus dem Entwurf für den Gipfel. Demnach sollen die geltenden Maßnahmen bis zum 15. Februar verlängert werden – Schulen sollen bis dahin "grundsätzlich" geschlossen werden. Es gebe Hinweise, dass die Virusmutation "sich auch stärker unter Kinder und Jugendlich verbreitet, als das bei dem bisher bekannten Virus der Fall ist".

Wie in Österreich, soll auch in Deutschland eine Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (KN95 oder FFP2) Pflicht werden.

Bezüglich dem Homeoffice soll eine Verordnung erlassen werden, "wonach Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber überall dort, wo es möglich ist, den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen müssen, sofern die Tätigkeiten es nach ihrer eingehenden Prüfung zulassen", zitiert ntv aus dem Entwurf.

Ziel ist auch in Deutschland die Inzidenz unter 50 zu drücken. Deshalb sollen auch unterhalb einer Inzidenz von 200 "solange und umfangreich weitere lokale oder regionale Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz" ergriffen werden, "insbesondere Ausgangsbeschränkungen und/oder die Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 km um den Wohnort".

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Quelle: Redaktion / moe