APA - Austria Presse Agentur

Deutschland: Bei Zulassung Corona-Impfung für Kinder ab Juni möglich

27. Mai 2021 · Lesedauer 2 min

Am Freitag entscheidet die EMA über einer Zulassung des Corona-Impfstoffes von Biontech für Kinder und Jugendliche. Sollte sich die EMA für eine Zulassung entscheiden, wolle man in Deutschland dieser Altersgruppe ab 7. Juni die Möglichkeit zur einer Impfung bieten.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel verkündete nach dem Impfgipfel mit den Ministerpräsidenten, dass man bis zum Ende des Sommers jedem Deutschen die Möglichkeit einer Corona-Impfung anbieten wolle – auch den 12- bis 15-Jährigen. Voraussetzung für ein Impfangebot dieser Altersgruppe wird die Entscheidung der EMA sein. Die europäische Zulassungsbehörde entscheidet am Freitag über eine Zulassung des Corona-Vakzins von Biontech für Kinder und Jugendliche.

Sollte die Zulassung erfolgen, wolle Deutschland voraussichtlich 6.4 Millionen Impfdosen für Kinder und Jugendliche bereitstellen, heißt es in einem Artikel der "Süddeutschen Zeitung".

Weniger Pfizer-Stoff für Deutschland in nächsten Wochen

BioNtech reduziert in den kommenden zwei Wochen seine für Deutschland zugesagte Liefermenge mit Corona-Impfstoff, will aber dafür Ende Juni zusätzliche Mengen liefern. Die Lieferzusage für das laufende Quartal werde eingehalten, teilte das deutsche Gesundheitsministerium am Mittwoch unter Berufung auf Angaben des Unternehmens mit. Das Ministerium in Berlin versicherte, dass diese Änderungen keine Auswirkungen auf die zugesagte Liefermenge für die Länder hätten.

Die Ankündigung könnte auch Auswirkungen auf Österreich haben: "Innerhalb der kommenden Wochen kann es zu geringfügigen Umschichtungen innerhalb der angekündigten Liefermengen von BioNTech/Pfizer kommen", teilte das Gesundheitsministerium in Wien am Mittwoch auf Anfrage der APA mit. "Die Gesamtliefermengen bleiben jedenfalls unverändert."

Die deutschen Bundesländer erhalten demnach die zugesagte Menge an Impfstoff für ihre Impfzentren. Die anstehenden Zweitimpfungen in den Arztpraxen seien ebenfalls gesichert, so das Berliner Ministerium.

Quelle: Agenturen / Redaktion / pea