APA - Austria Presse Agentur

Corona: Regierung feiert die Wissenschaft

05. Juli 2021 · Lesedauer 2 min

Die Bundesregierung will mit einer Festveranstaltung die Wissenschaft ehren. Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie habe die Wissenschaft eine bedeutende Rolle eingenommen.

Die Bundesregierung will nun, da sich die Corona-Situation vorerst deutlich gebessert hat, offiziell der Wissenschaft Danke sagen: Bei einer Festveranstaltung "zu Ehren der Wissenschaft" am Dienstag in der Aula der Wissenschaften in Wien wird zunächst Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) das Wort ergreifen, um einen Ausblick auf die Schwerpunkte nach der Krise zu geben und ein Resümee über die vergangenen Monate zu ziehen. Im Zentrum der Rede stehen die Lehren aus der Krise.

Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie habe die Wissenschaft eine unverzichtbare Rolle gespielt, weshalb man sich nun bei jenen Experten bedanken will, die der Politik während dieser Zeit mit ihrem Wissen zu Verfügung gestanden sind.

"Wissenschaftlicher Kraftakt"

Die vergangenen eineinhalb Jahre seien "der größte gesundheitliche, gesellschaftliche sowie wirtschaftliche und wissenschaftliche Kraftakt" gewesen, "den unser Land und ganz Europa seit Jahrzehnten zu bewältigen hatte", meinte Kanzler Kurz im Vorfeld. Dies gelte es aufzuarbeiten, um daraus die richtigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen. Im Zentrum der Rede stehen nach Angaben des Kanzleramts die Lehren aus der Krise und ein Ausblick auf die nächsten Jahre mit den Schwerpunkten Modernisierung, Digitalisierung und Wirtschaftsaufschwung.

Die Wissenschaftler waren seit Beginn der Corona-Pandemie oftmals Anfeindungen von einzelnen Bevölkerungsgruppen ausgesetzt.

Nach der Rede des Kanzlers steht eine Diskussionsrunde mit Wissenschaftern am Programm. Teilnehmen werden Elisabeth Puchammer-Stöckl, Leiterin des Zentrums für Virologie der MedUni Wien und Wissenschafterin des Jahres, Ursula Wiedermann-Schmidt, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Vakzinologie und Mitglied des Österreichischen Impfgremiums, Oswald Wagner, Vizerektor der MedUni Wien und Nikolas Popper, Simulationsforscher der TU Wien. Danach folgt eine Runde zum politischen Ausblick mit Vizekanzler Werner Kogler, Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (beide Grüne) und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann (ÖVP).

Quelle: Agenturen