APA - Austria Presse Agentur

Corona-Maßnahmen: Wiens Alleingang

30. Juni 2021 · Lesedauer 2 min

Hinsichtlich der geplanten bundesweiten Lockerung der Corona-Maßnahmen, beschließt Wien in einigen Bereichen trotzdem vorsichtig zu bleiben.

Um im Herbst kein "dickes Ende" zu bekommen, beschließt Wien in einigen Bereichen nicht zu lockern. Das präsentiert Wiens Bürgermeister Michael Ludwig in einem Pressestatement. In seinem Statement betont er: "Die Gesundheitskrise ist noch nicht vorbei!" Er folge daher nicht der Meinung, der anderen Politiker. "Wir haben es mit einer ernstzunehmenden Mutation zu tun", erklärt Ludwig seine Haltung und spricht damit die Delta-Variante an. "Ich kann nur alle Wiener dazu einladen sich impfen zu lassen, denn die Impfung bietet einen guten Schutz vor der Delta-Variante", sagt der Bürgermeister. Daher beschließt Wien, bis zur Vollimunnisierung der Bevölkerung, den "Weg der Sicherheit zu gehen".

Eintrittstest auch für Kinder

Mit Beginn der Sommerferien, würden die Schultests wegfallen. Ludwig möchte daher die Kinder in die Teststruktur aufnehmen. So benötigen Kinder ab 6 Jahren nun auch einen Eintrittstest, um beispielsweise ins Bad oder Restaurant gehen zu können. Die 3-G-Regel soll auch bei körpernahmen Dienstleistern weiterhin gelten und das Contact-Tracing in der Gastronomie bleibt ebenfalls aufrecht.

Weiters gelten die Antigen-Tests für Zuhause nicht mehr als Eintrittskarte - nur wenn sie in einer Teststraße oder in der Apotheken durchgeführt werden. Den PCR-Test und die Initiative "Alles Gurgelt" hingegen lobt Ludwig. Mit diesem Format habe man "einen Meilenstein geschaffen", sagt Ludwig. Man plane bereits auch einen Lutscher-Test für Kinder einzuführen, berichtet der Bürgermeister.

 Die Maßnahmen gelten ab morgen, 01. Juli, und sind vorerst bis Ende August vorgesehen.

Angela PerkonigQuelle: Redaktion / pea