Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) in Naturhistorisches Museum

Citizen Science: Bürgerbeteiligung im Naturhistorischen Museum

01. Sept. 2022 · Lesedauer 2 min

2024 hosten das Naturhistorische Museum und die Uni für Bodenkultur (BOKU) gemeinsam die jährlich stattfindende österreichische sowie die internationale Citizen Science-Konferenz.

Am Donnerstag besucht Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) das Deck 50, den 2021 eröffneten Raum für Wissenschaftskommunikation des Naturhistorischen Museums und traf dort auch ehrenamtliche Mitarbeiter:innen aus den Bereichen der Entomologie und Geologie. Er zeigte sich "beeindruckt, für welch unterschiedliche Gruppen das Museum Bildungsangebote bereithält, vom Kleinkind über die umfangreichen Schulprogramme bis zur Seniorin, die sich in den Sammlungen ehrenamtlich engagiert".

Im Deck 50 sollen Ideen - zwischen Museumsmitarbeiter:innen und Besucher:innen, aber auch Forscher:innen des Museums - ausgetauscht werden. Man kann sich an einer Vielzahl von Forschungsprojekten des Museums beteiligen, zum Beispiel prähistorische Webmuster testen, Amphibien und Reptilien beobachten oder sich auf die Suche nach fossilen Dinosaurierspuren begeben und so die Wissenschaft unterstützen, oder direkt vor Ort in verschiedenen Abteilungen des Museums mitmachen.

Citizen Science Konferenz 2024 in Wien

Nach Dornbirn 2022 und Linz 2023 kommt die Citizen Science Konferenz 2024 vom 7. bis 10. April nach Wien. Das Naturhistorische Museum Wien wird dabei gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur (BOKU) eine wissenschaftliche Tagung und das begleitende Festival organisieren. Das Festival lädt Bürgerinnen und Bürger zur kostenlosen Teilnahme an der Konferenz ein: Sie können Citizen Science und verschiedene Projekte kennenlernen, ausprobieren und sich direkt mit Forschenden austauschen. Am 7. April findet dabei ein Rahmenprogramm im Museum selbst und im Umweltbildungszentrum des Museums im Nationalpark Donauauen (Außenstelle in Petronell) statt.

Quelle: Redaktion / lam