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Burgenland: Corona-Impftage bei niedergelassenen Ärzten

In den Gemeinden mit einer niedrigen Corona-Impfrate plant das Burgenland nun eine Aktion, um die Impfbereitschaft zu erhöhen. Niedergelassene Ärzte sollen demnach Impftage ohne Voranmeldung anbieten.

Das Land Burgenland plant Impftage ohne Voranmeldung in den Gemeinden, in denen die Durchimpfungsrate derzeit am geringsten ist. Niedergelassene Ärzte sollen dort Covid-19-Impfungen ohne Termin anbieten, um insbesondere jene Burgenländer zu erreichen, für die die Anfahrtswege zu den Impf- und Testzentren sowie zu den Impfärzten weit sind, betonte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Freitag in einer Aussendung.

Ziel: 75 Prozent der Burgenländer geimpft

23 niedergelassene Ärzte hätten sich bereit erklärt, Impftage ohne Vormerkung anzubieten. Sie decken 55 Gemeinden ab, die über das Angebot informiert und zum Mitmachen eingeladen wurden. Der Impfstoff wird vom Land geliefert. Doskozil appellierte an die Burgenländer, das Angebot zur Impfung anzunehmen. Als Ziel gab er aus, "dass bis Ende August mindestens 75 Prozent der burgenländischen Gesamtbevölkerung ihre Impfung erhalten haben".

Bisher wurden laut Doskozil 74 Prozent der impfbaren Bevölkerung zumindest einmal geimpft. Das entspreche 66 Prozent der Gesamtbevölkerung. 58 Prozent der Burgenländer seien vollimmunisiert.

ribbon Zusammenfassung
  • Das Land Burgenland plant Impftage ohne Voranmeldung in den Gemeinden, in denen die Durchimpfungsrate derzeit am geringsten ist.
  • Niedergelassene Ärzte sollen dort Covid-19-Impfungen ohne Termin anbieten, um insbesondere jene Burgenländer zu erreichen, für die die Anfahrtswege zu den Impf- und Testzentren sowie zu den Impfärzten weit sind, betont Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.
  • 23 niedergelassene Ärzte hätten sich bereit erklärt, Impftage ohne Vormerkung anzubieten. Sie decken 55 Gemeinden ab, die über das Angebot informiert und zum Mitmachen eingeladen wurden.
  • Der Impfstoff wird vom Land geliefert. Doskozil appellierte an die Burgenländer, das Angebot zur Impfung anzunehmen.
  • Als Ziel gab er aus, "dass bis Ende August mindestens 75 Prozent der burgenländischen Gesamtbevölkerung ihre Impfung erhalten haben".
  • Bisher wurden laut Doskozil 74 Prozent der impfbaren Bevölkerung zumindest einmal geimpft. Das entspreche 66 Prozent der Gesamtbevölkerung. 58 Prozent der Burgenländer seien vollimmunisiert.