Bürgermeister-Stichwahlen in drei Kärntner Bezirksstädten

01. März 2021 · Lesedauer 2 min

In drei Bezirksstädten Kärntens gibt es nach den Kommunalwahlen vom Sonntag in zwei Wochen eine Stichwahl.

In Kärnten kommt es nach den Kommunalwahlen am Sonntag in drei Städten zu einer Stichwahl: In Klagenfurt heißt das Match Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) gegen Vorgänger Christian Scheider (Team Kärnten), in Spittal/Drau Amtsinhaber Gerhard Pirih (SPÖ) und Vorgänger Gerhard Köfer (Team Kärnten). In Hermagor muss Stadtchef Siegfried Ronacher (SPÖ) in die Stichwahl gegen Leopold Astner (ÖVP). Die übrigen Amtsinhaber schafften es im ersten Anlauf.

Durch die Corona-Pandemie ist die Beteiligung an Wahlkarten-Wählern so hoch wie nie zuvor. Das endgültige Ergebnis verzögert sich dadurch und wird erst im Laufe des  Montags vorliegen. 

30 Prozent für SPÖ in Klagenfurt

Bei der Gemeinderatswahl erzielte die SPÖ in der Landeshauptstadt 30 Prozent, das Team Kärnten kam auf 24,6 Prozent, die ÖVP kam auf 14,6 Prozent, die FPÖ erreichte 11,7 Prozent, die Grünen kamen auf 8,7 Prozent, NEOS 5,8 Prozent. Insgesamt waren in Klagenfurt elf Listen angetreten. Nach jetzigem Stand hätte die SPÖ drei Stadträte, das Team Kärnten zwei, ÖVP und FPÖ je einen.

Villach: SPÖ mit 58,9 Prozent

In Villach kam SPÖ-Bürgermeister Günther Albel auf 58,9 Prozent und schaffte im Gemeinderat 50 Prozent. Er hat seine Wiederwahl damit sicher. Wie in Klagenfurt fehlen aber noch die Wahlkarten-Ergebnisse. In Wolfsberg erzielte Stadtchef Hannes Primus (SPÖ) ohne Wahlkarten 65 Prozent der Stimmen, die SPÖ kam auf 58,5 Prozent.

ÖVP legt zu

Landesweit fuhr die SPÖ - nach dem vorläufigen Stand von 22.00 Uhr - leichte Verluste (minus 1,4) ein, die ÖVP legte um 4,0 Prozent zu. Die FPÖ verlor 2,2 Prozent, hielt aber die meisten ihrer Bürgermeister. Die Grünen verloren leicht, traten aber auch in weniger Gemeinden an. Team Kärnten und NEOS traten nur in wenigen Gemeinden an.

Quelle: Agenturen