Buddhistische Mönche marschierten 3.700 Kilometer durch USA
Die Mönche hatten ihren "Marsch für den Frieden" vor mehr als drei Monaten begonnen und dabei eisigen Wintertemperaturen und teils heftigen Stürmen getrotzt. "Wir marschieren nicht, um zu protestieren, sondern um den Frieden zu wecken, der bereits in jedem von uns lebt", sagte der spirituelle Anführer des Marsches. Auch ein schwerer Unfall in Texas, bei dem ein Lastwagen in ein Begleitfahrzeug fuhr und mehrere Mönche teils schwer verletzte, hielt die Gruppe nicht auf. Einem der Verletzten musste ein Bein amputiert werden.
Der Marsch fand breite Unterstützung in den sozialen Medien und wurde von vielen als positives Zeichen in einer Zeit politischer Spannungen in den USA gewertet. "Unser Land braucht das. Wir fühlen uns gespalten und die Menschen wollen mehr Freundlichkeit, mehr Mitgefühl und mehr Frieden", sagte eine 59-jährige Frau aus Maryland, die zur Begrüßung nach Washington gekommen war. In der Hauptstadt wurden die Mönche bei einer Zeremonie von der Staatssekretärin des Hauptstadtdistrikts, Kimberly Bassett, im Namen der Bürgermeisterin mit einer Proklamation geehrt.
Zusammenfassung
- 24 buddhistische Mönche haben nach einem über 3.700 Kilometer langen Marsch durch neun US-Bundesstaaten Washington erreicht und wollen damit das Bewusstsein für Frieden und Mitgefühl stärken.
- Trotz eisiger Wintertemperaturen, Stürmen und eines schweren Unfalls in Texas, bei dem ein Mönch ein Bein verlor, setzte die Gruppe ihre mehr als drei Monate dauernde Reise fort.
- Der Marsch wurde von Tausenden Menschen entlang der Strecke begrüßt, fand breite Unterstützung in sozialen Medien und wurde in Washington mit einer Proklamation geehrt.
