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Biden gewinnt Vorwahlen in Alaska

Der Bewerber für die demokratische US-Präsidentschaftskandidatur Joe Biden hat die Vorwahlen in Alaska gewonnen. Die Demokratische Partei in Alaska verkündete am Samstagabend (Ortszeit) auf Twitter, Biden habe 55,3 Prozent der Stimmen erhalten.

Der Bewerber für die demokratische US-Präsidentschaftskandidatur Joe Biden hat die Vorwahlen in Alaska gewonnen. Die Demokratische Partei in Alaska verkündete am Samstagabend (Ortszeit) auf Twitter, Biden habe 55,3 Prozent der Stimmen erhalten.

Die Abstimmung per Briefwahl hatte stattgefunden, bevor Bidens wichtigster Kontrahent Bernie Sanders aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur ausgestiegen war. Für Sanders stimmten den Angaben zufolge 44,7 Prozent der Wähler.

Sanders hatte vor wenigen Tagen sein Ausscheiden aus dem Rennen verkündet und so den Weg für Bidens Präsidentschaftskandidatur freigemacht. Der Senator aus Vermont war bei den Vorwahlen gegenüber dem Mitte-Politiker Biden immer mehr ins Hintertreffen geraten, zuletzt hatte er kaum mehr Chancen auf eine Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten.

Trotz seines Ausstiegs will Sanders bei den Vorwahlen in den kommenden Monaten weiter Delegiertenstimmen sammeln. Auf diese Weise will er sich ein politisches Gewicht bei dem für Mitte August geplanten Nominierungsparteitag sichern.

Biden hat Sanders' Anhänger wiederholt dazu aufgerufen, sich seiner Kampagne anzuschließen. Fast alle anderen inzwischen aus dem Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur ausgeschiedenen Bewerber haben sich bereits hinter Biden gestellt, darunter die Senatorinnen Kamala Harris und Amy Klobuchar sowie der frühere Bürgermeister von South Bend, Pete Buttigieg.

ribbon Zusammenfassung
  • Die Demokratische Partei in Alaska verkündete am Samstagabend auf Twitter, Biden habe 55,3 Prozent der Stimmen erhalten.
  • Für Sanders stimmten den Angaben zufolge 44,7 Prozent der Wähler.
  • Sanders hatte vor wenigen Tagen sein Ausscheiden aus dem Rennen verkündet und so den Weg für Bidens Präsidentschaftskandidatur freigemacht.
  • Biden hat Sanders' Anhänger wiederholt dazu aufgerufen, sich seiner Kampagne anzuschließen.