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Besuche von Informationsoffizieren in Schulen steigen

Heute, 07:50 · Lesedauer 1 min

Um den Schülerinnen und Schülern Sinn und Aufgabe des Bundesheers näherzubringen, werden immer wieder Informationsoffiziere an Schulen eingeladen. Das Interesse daran ist in den vergangenen Jahren massiv gestiegen, wie Zahlen des Verteidigungsministeriums zeigen. Waren es 2017 noch 221 Besuche, wuchs die Zahl im Schuljahr 2024/25 auf 2.899. Die Nachfrage habe sich damit innerhalb von neun Jahren verzwölffacht, erklärte das Ministerium am Sonntag.

Die rund 750 Informationsoffiziere sollen vor allem in Höheren Schulen, aber auch in Pflichtschulen einen Beitrag zur sicherheitspolitischen Bewusstseinsbildung in Österreich leisten. Ihre Einsätze erfolgen ausschließlich auf Einladung. Vermittelt werden dabei Inhalte zu Landesverteidigung, Wehrpflicht, Karrierechancen im Bundesheer sowie zu aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen. Die Informationsoffiziere sind Soldaten und zivile Bedienstete des Verteidigungsministeriums, die sich freiwillig melden und eine spezielle Zusatzausbildung absolvieren. 90 der rund 750 Verbindungsoffiziere sind Externe wie beispielsweise Lehrer, die ebenfalls eine Ausbildung absolviert haben.

"Die hohe Nachfrage zeigt, wie groß das Interesse an sicherheitspolitischer Information und am Bundesheer ist", meinte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) am Sonntag in einer Aussendung. Die Informationsoffiziere würden einen unverzichtbaren Beitrag für die Landesverteidigung, besonders im Rahmen der geistigen Landesverteidigung, leisten.

Zusammenfassung
  • Die Zahl der Besuche von Informationsoffizieren des Bundesheers an Schulen ist von 221 im Jahr 2017 auf 2.899 im Schuljahr 2024/25 gestiegen und hat sich damit innerhalb von neun Jahren verzwölffacht.
  • Rund 750 Informationsoffiziere, darunter 90 externe wie Lehrer, vermitteln auf Einladung Inhalte zu Landesverteidigung, Wehrpflicht, Karrierechancen im Bundesheer und aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen.
  • Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betont, dass die hohe Nachfrage das große Interesse an sicherheitspolitischer Information und den Beitrag der Offiziere zur geistigen Landesverteidigung zeige.