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Aufrüstung: Türkei kritisiert griechische Insel

07. Juni 2022 · Lesedauer 1 min

Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu hat Griechenland erneut vorgeworfen, völkerrechtswidrig Inseln in der Ägis militärisch aufzurüsten.

Vor diesem Hintergrund habe die Türkei bereits begonnen, die Souveränität der Inseln in Frage zu stellen. Griechenland sei "sehr erfolgreich" darin, sich zu beklagen, obwohl sie im Unrecht seien. Griechenland hat auf mehreren Inseln in der Ostägäis Militäreinheiten und Waffensystem stationiert.

Angespannte Situation

Die Lage zwischen den Nachbarstaaten und NATO-Mitgliedern ist seit Wochen stark angespannt. Ankara argumentiert, Griechenland verstoße mit der Militarisierung der Inseln gegen die Verträge von Lausanne (1923) und Paris (1947). Athen begründet die Militarisierung mit einer Bedrohung durch Ankara und dem Recht eines jeden Staates auf Selbstverteidigung. Der Chef der ultranationalistischen Partei MHP - Partner der regierenden AKP - sprach vergangene Woche von zwölf Inseln, die der Türkei "geraubt" worden seien und ihrem rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben werden müssten.

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Quelle: Agenturen