APA - Austria Presse Agentur

Aktivisten: Milizen bei Angriffen in Syrien getötet

04. Aug 2020 · Lesedauer 1 min

Kampfflugzeuge haben im Osten Syriens nach Angaben von Aktivisten Einrichtungen proiranischer Milizen angegriffen und dabei mindestens fünfzehn Kämpfer getötet. Die Jets hätten eine Militärbasis in der Nähe des Grenzortes Albu Kamal bombardiert, berichtete die "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte" am Dienstag. Zunächst war unklar, wer für die Angriffe verantwortlich war.

Kampfflugzeuge haben im Osten Syriens nach Angaben von Aktivisten Einrichtungen proiranischer Milizen angegriffen und dabei mindestens fünfzehn Kämpfer getötet. Die Jets hätten eine Militärbasis in der Nähe des Grenzortes Albu Kamal bombardiert, berichtete die "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte" am Dienstag. Zunächst war unklar, wer für die Angriffe verantwortlich war.

Bei den Opfern handle es sich um Angehörige irakischer Milizen. Diese unterstützen den Iran im Syrien-Krieg. Russland, der Iran und die libanesische Hisbollah-Miliz sind die wichtigsten Verbündeten des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad.

Bisher ist unklar, wer für die Angriffe verantwortlich war. Sie erfolgten offenbar nach dem israelischen Beschuss von Militärposten im Südwesten Syriens am Montagabend. Zuvor hatte der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu gewarnt, dass sein Land jeden angreifen werde, der versuche, ihm zu schaden.

Israel bombardiert immer wieder Ziele in Syrien und will so verhindern, dass der Erzfeind Iran seinen Einfluss im benachbarten Bürgerkriegsland ausbaut. So hatte Israels Luftwaffe Aktivisten zufolge im Juni Stellungen proiranischer Gruppen nahe Deir ez-Zor (Deir al-Zor, Dair as-Saur) im Osten Syriens beschossen und mindestens 14 Kämpfer getötet.

Quelle: Agenturen