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55 Militärs aus Kuba und Venezuela bei US-Attacke getötet

06. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

Beim US-Militäreinsatz zur Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro sind laut Behörden 55 Militärangehörige aus Kuba und Venezuela getötet worden. Am Dienstag veröffentlichte die kubanische Regierung nähere Angaben wie Namen und Dienstgrade zu 32 getöteten Kubanern, nachdem zuvor die venezolanische Armee die Zahl von 23 Getöteten in ihren Reihen bekannt gegeben hatte. Caracas und Havanna arbeiten seit Jahren eng in strategischen Bereichen zusammen.

Nach Angaben des Pentagon in Washington waren bei dem Angriff in der Nacht auf Samstag 200 US-Soldaten im Einsatz, kein US-Soldat wurde verletzt oder getötet. Das US-Militär hatte Maduro und dessen Frau in Caracas gefangen genommen und in die USA gebracht. Der 63-Jährige ist dort wegen "Drogenterrorismus" angeklagt und muss sich vor einem Gericht in New York verantworten.

Zusammenfassung
  • Beim US-Militäreinsatz zur Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro wurden laut Behörden 55 Militärangehörige aus Kuba und Venezuela getötet.
  • Die kubanische Regierung veröffentlichte Namen und Dienstgrade von 32 getöteten Kubanern, während die venezolanische Armee 23 Tote in ihren Reihen bestätigte.
  • Das US-Militär setzte 200 Soldaten ein, nahm Maduro und seine Frau in Caracas fest und brachte sie in die USA, wo er sich wegen "Drogenterrorismus" vor Gericht verantworten muss.