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40 Tote bei Angriff in sudanesischer Region Kordofan laut UN

05. Nov. 2025 · Lesedauer 1 min

Bei einem Angriff auf eine Beerdigung in der sudanesischen Region Kordofan sind nach UN-Angaben dutzende Menschen getötet worden. Bei der Attacke in der Stadt Al-Obeid habe es mindestens 40 Tote gegeben, erklärte das UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten am Mittwoch. Es machte keine Angaben dazu, wann der Angriff stattfand und wer dafür verantwortlich ist.

Im Sudan kämpfen seit April 2023 die Armee von Militärherrscher Abdel Fattah al-Burhan und die Miliz Rapid Support Forces (RSF) seines früheren Stellvertreters Mohamed Hamdan Dagalo gegeneinander. Kordofan ist in einen Nord-, Süd- und Westteil gegliedert. Die strategisch wichtige Region, die zwischen der westlichen Region Darfur und der Hauptstadt Khartum liegt, ist reich an Ressourcen.

Nach dem Rückzug der Regierungsarmee aus der seit dem 26. Oktober von der RSF-Miliz kontrollierten Stadt Al-Fashir in der Region Darfur konzentrieren sich die Kämpfe nun auf Al-Obeid, die Hauptstadt von Nordkordofan.

Zusammenfassung
  • Bei einem Angriff auf eine Beerdigung in der Stadt Al-Obeid in der sudanesischen Region Kordofan wurden laut Angaben des UN-Büros für humanitäre Angelegenheiten mindestens 40 Menschen getötet.
  • Der Angriff ereignete sich inmitten anhaltender Kämpfe zwischen der sudanesischen Armee und der Miliz Rapid Support Forces (RSF), die seit April 2023 andauern.
  • Nachdem die Regierungsarmee sich aus der seit dem 26. Oktober von der RSF kontrollierten Stadt Al-Fashir zurückgezogen hat, konzentrieren sich die Gefechte nun auf Al-Obeid, die Hauptstadt von Nordkordofan.