APA - Austria Presse Agentur

3G am Arbeitsplatz für Bundesheergewerkschafter "Staatsterrorismus"

29. Okt 2021 · Lesedauer 1 min

In einer Aussendung fordert der Präsident der Bundesheergewerkschaft die Rücknahme der 3G-Regelung für den Arbeitsplatz. Die Corona-Impfung vergleicht er mit einem "Genetik-Experiment".

Manfred Haidinger, Präsident der Bundesheergewerkschaft und als Personalvertreter beim Bundesheer tätig, bezeichnet die Einführung der 3G-Regelung am Arbeitsplatz als "Staatsterrorismus" und als "Impfzwang durch die Hintertür". Unter Verweis auf zahlreiche ungeimpfte Bedienstete des Bundesheeres fordert er die Regierung zur Rücknahme der Regelung auf.

3G am Arbeitsplatz: Das sind die neuen Regeln

Die Corona-Impfung bezeichnet er als "Genetik-Experiment der Pharma-Firmen", dem sich viele Angehörige des Heeres nicht unterzogen hätten. Auch schütze der Impfstoff "weder vor einer Ansteckung (...) noch (werde) die Übertragung der Krankheit an andere verhindert", heißt es in der Aussendung von Haidinger. PULS 24 möchte an dieser Stelle klarstellen, dass es sich dabei um nicht wissenschaftlich belegbare Aussagen handelt.

Haidinger sieht außerdem einen - unbegründeten - Zusammenhang zwischen der Einführung der 3G-Regel am Arbeitsplatz und der Inseraten-Affäre rund um die ÖVP. Die Regelung diene nur um von der Causa abzulenken, erklärt Haidinger. "Die Gesundheit der Menschen ist schon lange nicht mehr das Thema, nur mehr politisches Kalkül", schreibt der Gewerkschafter.

Quelle: Redaktion / apb