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35.000 Haushalte um Odessa ohne Strom

Heute, 09:22 · Lesedauer 1 min

Für 35.000 Haushalte im südukrainischen Gebiet Odessa ist nach einem russischen Drohnenangriff der Strom ausgefallen. Das teilte der Stromversorger DTEK mit und sprach von einem schweren Schaden. "Die Wiederherstellung der Versorgung braucht Zeit", hieß es in der Mitteilung. In der Hafenstadt Odessa traf der Angriff ein Objekt der Infrastruktur und ein Wohnhaus, wie Bürgermeister Serhij Lyssak auf Telegram mitteilte. Zwei Menschen seien verletzt worden.

Wegen der schweren Luftangriffe der vergangenen Tage gibt es in der Hauptstadt Kiew, in Dnipro, Odessa und anderen Städten der Ukraine so gut wie keinen Strom. Deshalb fallen auch Heizung und Wasser aus. Zugleich herrscht strenger Frost von Nachttemperaturen bis minus 18 Grad. Die Lage ist für Millionen Menschen äußerst angespannt.

Die ukrainische Luftwaffe fing in der Nacht nach eigenen Angaben 135 von 156 angreifenden russischen Drohnen ab. Es war damit ein im Vergleich der vergangenen Wochen kleiner Angriff. Trotzdem gab es Einschläge an 18 Stellen.

Zusammenfassung
  • Nach einem russischen Drohnenangriff sind 35.000 Haushalte im Gebiet Odessa ohne Strom, wobei laut Stromversorger DTEK schwere Schäden entstanden sind und die Wiederherstellung Zeit braucht.
  • In Odessa wurden ein Infrastrukturobjekt und ein Wohnhaus getroffen, zwei Menschen verletzt und in mehreren ukrainischen Städten gibt es wegen der Angriffe kaum Strom, Heizung oder Wasser.
  • Die ukrainische Luftwaffe fing in der Nacht 135 von 156 Drohnen ab, trotzdem gab es 18 Einschläge und bei Nachttemperaturen bis minus 18 Grad ist die Lage für Millionen Menschen äußerst angespannt.