APA - Austria Presse Agentur

1. Mai: Kurz und Kogler bedanken sich im Spital, Hofer und Kickl feiern getrennt

02. Mai 2021 · Lesedauer 2 min

Nicht "Freundschaft", sondern "Danke" sagten Bundeskanzler Kurz und Vizekanzler Kogler am 1. Mai. Sie besuchten das Krankenhaus der Barmherzigen Schwerstern in Wien-Mariahilf. Auch FPÖ und NEOS waren aktiv: Kickl im Kampf gegen Corona-Beschränkungen, die NEOS bei ihrem "Tag der Bildung".

Gemeinsam mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) besuchte Kogler am 1. Mai das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern und das angeschlossene Pflegehaus in Wien-Mariahilf, wo beide den Mitarbeitern im Pflege-, Gesundheits-und Sozialbereich ihren Dank für ihre Arbeit während der Corona-Pandemie aussprachen. Diese Zeit habe dem Personal "mehr abverlangt als sonst", die Regierung danke daher allen, "die so stark über sich hinausgewachsen sind", sagte Kurz.

Hofer und Kickl feiern getrennt

Die Freiheitlichen zelebrierten am 1. Mai auch die Trennung zwischen Partei- und Klubspitze. FPÖ-Obmann Norbert Hofer wandte sich in einem Facebook-Video an seine Anhänger, in dem er den Wert "harter Arbeit" betonte und die beruflichen Werdegänge in seiner Familie skizzierte. Ganz anders tönte die Botschaft von Klubchef Herbert Kickl. Er setzte seinen Kampf gegen die Corona-Beschränkungen fort und forderte die Wähler auf, den regierenden Politikern die Jobs wegzunehmen.

NEOS: "digitaler Fitnessplan" für Schulen

Als "Tag der Bildung" feierten die NEOS ein weiteres Mal den 1. Mai und traten dabei für einen "digitalen Fitnessplan" für die Schulen ein. Unterstützt vom Bildungswissenschafter Christopher Hanzl von der FH Campus Wien forderte NEOS-Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre didaktische Weiterbildung für Lehrerinnen und Lehrer und den Umbau der Schulen: "Es nützt nichts, nur die Endgeräte auszuteilen und zusagen: mach was damit."

Nicht nur die Gewerkschaften meldeten sich am "Tag der Arbeit" traditionellerweise zu Wort, auch die Arbeitgebervertreter. So betonte die Industriellenvereinigung, dass nachhaltiges, investitionsgetriebenes Wachstum sichere Arbeitsplätze schaffe. Auch der ÖVP-Wirtschaftsbund propagierte in einer Aussendung: "Nur gesunde Unternehmen sichern Arbeitsplätze."

Quelle: Agenturen / red