Wolfgang Petry überrascht mit Song auf Kölsch
Der 74-Jährige galt einst als "Kumpelrocker von nebenan" und sang dem Ruhrgebiet einen musikalischen Liebesbrief ("Ihr seid das Ruhrgebiet, die Droge, die mich süchtig macht!"). Daher wird seine Herkunft mitunter in Dortmund, Duisburg oder Essen vermutet. Tatsächlich ist Franz Hubert Wolfgang Remling - so der bürgerliche Name - aber gebürtiger Kölner. Sein Aufstieg zu einem der erfolgreichsten Schlagersänger Deutschlands begann in einer Disco vor den Toren der Stadt.
Für Petry ist es daher nur naheliegend, Kölsch zu singen - in seiner "Muttersprache", wie es heißt. "Ich denke schon mein ganzes Leben auf Kölsch und muss mir ständig alles übersetzen", enthüllt er im Begleitmaterial zur neuen Single. "Köln ist einfach meine Heimatstadt. Hier hatte ich meine erste Beatband und meine ersten Freundschaften, von denen viele bis heute halten. In Köln fühle ich mich zuhause. Hier darf ich Wolli sein. So wie ich bin."
Zusammenfassung
- Schlagerstar Wolfgang Petry hat mit 74 Jahren seine erste Eigenkomposition in Kölscher Mundart veröffentlicht: Die Poprock-Ballade "Mr bruche keiner" erschien am Freitag.
- Obwohl Petry oft mit dem Ruhrgebiet assoziiert wird, ist er gebürtiger Kölner und beschreibt Kölsch als seine "Muttersprache".
- Im Begleitmaterial zur Single betont Petry: "Ich denke schon mein ganzes Leben auf Kölsch und muss mir ständig alles übersetzen."
