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Wien Museum sucht ehrenamtliche Postkartenleser

Mit einem neuen Crowdsourcing-Projekt will das Wien Museum seine Postkartensammlung weiter erschließen. So ist man auf der Suche nach ehrenamtlich Mitarbeitenden, die historische Ansichtskartentexte transkribieren und teils auch übersetzen sollen. Laut einer Mitteilung vom Donnerstag gibt es rund 2.000 topografische Ansichtskarten, die eine persönliche Botschaft aufweisen. 250 davon sind nicht auf Deutsch verfasst.

Das Projekt ist auf ein Jahr angelegt, wobei die Textbeiträge durch die Aufnahme in die Museumsdatenbank langfristig gesichert und in einem weiteren Schritt auch online zugänglich gemacht werden sollen. Eine Ausstellung zu den Ergebnissen ist schließlich für 2023 geplant. "Mit dieser Aktion betreten wir definitiv Neuland", wird Wien-Museum-Direktor Matti Bunzl zitiert. "Nachdem wir bereits über 60.000 Objekte in unserer Onlinesammlung der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt haben, treten wir mit dem Postkartenprojekt in einen noch direkteren Austausch mit dem Publikum. Es ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Demokratisierung der Institution Museum."

(S E R V I C E - http://crowdsourcing.wienmuseum.at)

ribbon Zusammenfassung
  • Mit einem neuen Crowdsourcing-Projekt will das Wien Museum seine Postkartensammlung weiter erschließen.
  • So ist man auf der Suche nach ehrenamtlich Mitarbeitenden, die historische Ansichtskartentexte transkribieren und teils auch übersetzen sollen.
  • Das Projekt ist auf ein Jahr angelegt, wobei die Textbeiträge durch die Aufnahme in die Museumsdatenbank langfristig gesichert und in einem weiteren Schritt auch online zugänglich gemacht werden sollen.