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Verfahren gegen Besson wegen Vergewaltigung vor Einstellung

Die Pariser Staatsanwaltschaft hat die Einstellung des Verfahrens gegen den französischen Regisseur und Produzenten Luc Besson wegen mutmaßlicher Vergewaltigung beantragt. Eine endgültige Entscheidung obliegt dem mit dem Fall betrauten Ermittlungsrichter, wie die Nachrichtenagentur AFP am Freitag aus Justizkreisen erfuhr.

Besson war in dem Fall nicht beschuldigt worden, sondern lediglich in den Status eines sogenannten Zeugen mit Rechtsbeistand versetzt worden - einer Zwischenstufe zwischen dem Status eines Zeugen und dem eines Angeklagten.

Besson wird von der Schauspielerin Sand Van Roy seit mehr als drei Jahren der Vergewaltigung beschuldigt. Im Februar 2019 waren Ermittlungen gegen den Filmemacher eingestellt worden, im Oktober des gleichen Jahres wurden sie jedoch wieder aufgenommen.

Besson wurde international unter anderem mit "Im Rausch der Tiefe" von 1988 und "Léon - Der Profi" von 1994 bekannt. Für seine Regiearbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet.

ribbon Zusammenfassung
  • Die Pariser Staatsanwaltschaft hat die Einstellung des Verfahrens gegen den französischen Regisseur und Produzenten Luc Besson wegen mutmaßlicher Vergewaltigung beantragt.
  • Besson war in dem Fall nicht beschuldigt worden, sondern lediglich in den Status eines sogenannten Zeugen mit Rechtsbeistand versetzt worden - einer Zwischenstufe zwischen dem Status eines Zeugen und dem eines Angeklagten.