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Ungewöhnliche Kampagne: MAK macht "alles" zur Jahreskarte

Heute, 05:00 · Lesedauer 2 min

Ob die dritten Zähne tatsächlich dazu geeignet sind, als Jahreskarte für das MAK - Museum für angewandte Kunst herzuhalten, ist fraglich. Es tut auch eine Handyhülle, ein Cowboystiefel oder eine Küchenreibe. So zumindest wirbt das Museum nun für eine neue Aktion: Wer am 24. Februar ab 17 Uhr mit seinem Lieblingsgegenstand ins Haus am Stubenring kommt, verwandelt das Objekt durch eine Gravur mit einem Barcode in eine Jahreskarte.

Verantwortlich für die ungewöhnliche Aktion ist die Werbeagentur Demner, Merlicek & Bergmann (DMB), mit der das Haus bereits 2022 die Kampagne "Ich MAK angewandte Kunst" umgesetzt hat. Damit seien laut MAK-Generaldirektorin Lilli Hollein "mit pointierten Wortspielen kreative Zugänge zu den vielfältigen Inhalten des MAK" eröffnet worden. Das Museum wolle "seine Sammlungen auf humorvolle und publikumsnahe Weise vermitteln", wie es in einem Statement gegenüber der APA heißt. Mit der Aktion "Das MAK macht alles zur Jahreskarte" will man die Besucherinnen und Besucher aktiv in den Gestaltungsprozess einladen. "Wir hoffen, über die Verbindung vom persönlichen Lieblingsobjekt zur MAK Jahreskarte auch zum Lieblingsmuseum zu werden", so Hollein.

Die Kampagne wurde auch digital weitergedacht. So werden Besuchern der Website im Onlineshop zuvor angesehene Objekte im MAK-Banner als mögliche Jahreskarte angezeigt, was durch Re-Targeting möglich gemacht wird. Die Kosten der Jahreskarte belaufen sich auf 41 Euro, die Jugend-Karte (19 bis 25 Jahre) kommt auf 31 Euro.

(S E R V I C E - www.mak.at)

Zusammenfassung
  • Am 24. Februar ab 17 Uhr können Besucher*innen ihr Lieblingsobjekt ins MAK bringen und es vor Ort durch eine Gravur mit Barcode in eine persönliche Jahreskarte verwandeln.
  • Die Kosten für die Jahreskarte betragen 41 Euro, während die Jugend-Karte für 19- bis 25-Jährige auf 31 Euro kommt.
  • Die Kampagne wurde von der Agentur Demner, Merlicek & Bergmann entwickelt und soll durch kreative und humorvolle Ansätze mehr Menschen für die Sammlungen des MAK begeistern.