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Umfangreiche Franz-West-Schau von Privaten in Wien

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400 Arbeiten von Franz West zeigen vier Sammler ab 2. März in einer gemeinsamen Ausstellung in Wien. Es handelt sich um die größte Schau des Künstlers seit Jahren in der Stadt mit Arbeiten "vom Anfang seiner Karriere bis zu seinem fast letzten Werk", betonte Galerist Philipp Konzett gegenüber der APA.

Der Titel der Ausstellung, "Franz West Privat. Gebrauchsanleitung im Aktionismusgeschmack", ist ein Zitat aus einer Arbeit Wests aus dem Jahr 1972, ebenfalls in der Schau vertreten, und bewusst gewählt: Denn Konzett und seine Partner Reza Akhavan, Heinz Neumann und Gernot Schauer treten hier rein als Sammler in Aktion, wie "Die Presse" am Donnerstag berichtete. Zum Verkauf steht kein einziges Stück, bestätigte der Galerist, der seit Mitte der 80er-Jahre Arbeiten des Wiener Künstler sammelt.

West (1927-2012) ist vor allem für sein dreidimensionales Gestalten bekannt ("Lemurenköpfe"), schuf aber auch Grafiken und Plakate. Er pflegte in seiner Arbeit einen offenen Umgang mit wechselseitigen künstlerischen Einflüssen. In den ehemaligen Räumen der Galerie Mauroner werden u.a. erste grafische Werke, noch beeinflusst vom Fantastischen Realismus und Wiener Aktionismus, zu sehen sein, ebenso wie Passstücke (tragbare Gebilde aus Papiermache und Gips), Aluminiumskulpturen und Möbel - von Sitzskulpturen bis zu Lampen. "Vieles davon ist noch nie öffentlich zu sehen gewesen oder wurde nie abgebildet", sagte Konzett.

(S E R V I C E - "Franz West Privat. Gebrauchsanleitung im Aktionismusgeschmack", Wien 1, Weihburggasse 26, 2. März bis 22. April, Donnerstag bis Samstag jeweils 12.00 bis 18.00 Uhr, Möglichkeiten für private Führungen nach Vereinbarung per Mail [email protected])

ribbon Zusammenfassung
  • 400 Arbeiten von Franz West zeigen vier Sammler ab 2. März in einer gemeinsamen Ausstellung in Wien.
  • Es handelt sich um die größte Schau des Künstlers seit Jahren in der Stadt mit Arbeiten "vom Anfang seiner Karriere bis zu seinem fast letzten Werk", betonte Galerist Philipp Konzett gegenüber der APA.
  • Zum Verkauf steht kein einziges Stück, bestätigte der Galerist, der seit Mitte der 80er-Jahre Arbeiten des Wiener Künstler sammelt.

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