APA - Austria Presse Agentur

Uffizien in Florenz öffnen am 3. Juni wieder

21. Mai 2020 · Lesedauer 2 min

Die Uffizien in Florenz öffnen am 3. Juni wieder ihre Tore. Dies kündigte Uffizien-Chef Eike Schmidt an. Am Donnerstag wurden die zu den Uffizien gehörenden Renaissance-Gärten Boboli geöffnet. In exakt einer Woche folgt Palazzo Pitti, in dem die erste Ausstellung zu Ehren der italienischen Malerin aus dem 17. Jahrhundert Giovanna Garzoni eingeweiht wird.

Die Uffizien in Florenz öffnen am 3. Juni wieder ihre Tore. Dies kündigte Uffizien-Chef Eike Schmidt an. Am Donnerstag wurden die zu den Uffizien gehörenden Renaissance-Gärten Boboli geöffnet. In exakt einer Woche folgt Palazzo Pitti, in dem die erste Ausstellung zu Ehren der italienischen Malerin aus dem 17. Jahrhundert Giovanna Garzoni eingeweiht wird.

Wegen der Sicherheitsprotokolle müssen die Uffizien die Zahl der Besucher, die sich gleichzeitig im Museum befinden dürfen, halbieren. So sollen maximal 450 Besucher zugelassen werden - das ist die Hälfte der vor der Schließung am 8. März zugelassenen Zahl.

Die Uffizien, die 2018 mit der Universität der mittelitalienischen Stadt L'Aquila einen Algorithmus entwickelt hatten, mit dem die Wartezeiten vor dem Eingang des Museums drastisch verkürzt wurden, will dieses System an die neuen Anti-Covid-19-Sicherheitsvorkehrungen anpassen. Drehkreuze sollen am Eingang eingeführt werden, Videoanlagen werden den Besucherstrom im Museum kontrollieren, sagte Schmidt.

Die italienische Kulturszene bemüht sich um den Neustart. Die große Raffael-Schau anlässlich des 500. Todestags des Universalgenies in Rom, die Anfang März wegen der Pandemie drei Tage nach der Eröffnung geschlossen werden musste, soll über Juni hinaus verlängert werden. Die Ausstellung kann ab 2. Juni bis 30. August besucht werden. Die Leihgaben stammen unter anderem aus den Uffizien, dem Louvre in Paris, der Albertina in Wien, dem British Museum in London und der National Gallery of Art in Washington.

Ab dem 3. Juni können Ausländer wieder nach Italien reisen, ohne sich danach einer zweiwöchigen Quarantäne unterziehen zu müssen. Damit erhofft sich Italien einen Neustart des Tourismus.

Quelle: Agenturen