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Trump lässt Kennedy Center umbauen

Heute, 00:37 · Lesedauer 1 min

US-Präsident Donald Trump will das Kennedy Center in Washington nach seinen Wünschen umbauen lassen. Erst vor kurzem hatte er bekanntgegeben, dem Kulturhaus seinen eigenen Namen hinzuzufügen. Dafür solle das "Trump Kennedy Center" im Herzen der US-Hauptstadt im Juli für rund zwei Jahre schließen, kündigte der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social an. Trump will eigenen Angaben zufolge aus dem Haus den besten Ort für Musik, Kunst und Entertainment weltweit machen.

Die US-Regierung betonte immer wieder, dass der Komplex in einem schlechten Zustand und renovierungsbedürftig sei. In dem prunkvollen Bau des Kennedy Centers am Potomac-Fluss werden traditionell alle Genres von Theater, Tanz und Musik gezeigt. Das Haus wurde nach dem früheren Präsidenten John F. Kennedy (1917-1963) benannt. Im Dezember wurde Trumps Name offiziell hinzugefügt. Das hatte zu Protest geführt: Mehrere Künstlerinnen und Gruppen sagten ihre Auftritte ab.

Trump hatte bereits kurz nach seinem Amtsantritt mehrere Mitglieder des Kuratoriums des Kennedy Centers entlassen, selbst den Vorsitz übernommen und den früheren US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, zum Präsidenten gemacht.

Zusammenfassung
  • US-Präsident Donald Trump will das Kennedy Center in Washington ab Juli für rund zwei Jahre schließen und nach seinen Vorstellungen zum 'Trump Kennedy Center' umbauen lassen.
  • Die Umbenennung und geplante Renovierung führten zu Protesten, mehrere Künstlerinnen und Gruppen sagten daraufhin ihre Auftritte ab.
  • Trump hatte bereits nach seinem Amtsantritt das Kuratorium neu besetzt, selbst den Vorsitz übernommen und Richard Grenell zum Präsidenten des Kulturhauses ernannt.