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Sundance-Festival in Utah mit Promi-Gästen eröffnet

20. Jan. 2023 · Lesedauer 2 min

Pandemiebedingt wurden die letzten beiden Ausgaben des Sundance Filmfestivals weitgehend online gefeiert, nun sind wieder zahlreiche Promi-Gäste und Besucher in Park City (US-Staat Utah) vor Ort. Das in den 1980er Jahren von Hollywood-Star Robert Redford ins Leben gerufene Festival für Independent-Produktionen wurde am Donnerstagabend (Ortszeit) eröffnet. Filmschaffende wie Daisy Ridley oder Eugenio Derbez wohnten Filmpremieren zum Auftakt des zehntägigen Festivals bei.

Mehr als Hundert Filme aus zwei Dutzend Ländern stehen auf dem Programm, darunter auch Dokumentationen über Michael J. Fox, Brooke Shields und den Sänger Little Richard.

Unter den zwölf Kandidaten in der Wettbewerbskategorie "World Cinema Documentary Competition" sind die deutsch-ukrainische Produktion "Iron Butterflies" und die von Deutschland, Syrien, Norwegen und den Niederlanden produzierte Doku "5 Seasons of Revolution". Im internationalen Spielfilm-Wettbewerb ist das von Deutschland, Chile und Mexiko produzierte Drama "Sorcery" vertreten.

Jedes Jahr mischen auch bekannte Schauspieler und Hollywood-Regisseure beim Sundance-Festival mit. Diesmal stellen Stars wie Anne Hathaway, Cynthia Erivo, Emilia Clarke, Chiwetel Ejiofor oder Gael García Bernal ihre Indie-Filme vor.

Der übernatürliche Thriller "Nanny" hatte im vorigen Jänner den Hauptpreis beim Sundance Film Festival gewonnen. 2021 holte das Gehörlosen-Drama "Coda" die Spitzenpreise der Jury und der Zuschauer, später wurde "Coda" bei den Oscars als "Bester Film" gefeiert.

Quelle: Agenturen