Roland Emmerich trauert nach Tod von David Brenner

19. Feb. 2022 · Lesedauer 1 min

Regisseure wie Roland Emmerich ("Moonfall") und Zack Snyder ("Justice League") trauern um den mit 59 Jahren gestorbenen Filmeditor David Brenner. Der Oscar-Preisträger sei am Donnerstag unerwartet in seinem Haus in West Hollywood gestorben, teilte Brenners Ehefrau am Freitag dem Filmblatt "Hollywood Reporter" mit. Der amerikanische Cutter wirkte an Emmerich-Filmen wie "Independence Day", "The Day After Tomorrow" und "2012" mit.

Der deutsche Regisseur Emmerich kondolierte der Familie und würdigte Brenner als "engen und sehr begabten Freund". Brenner sei ein talentierter Künstler und dazu sehr liebenswürdig gewesen, schrieb "Justice League"-Regisseur Snyder auf der Social-Media-Plattform Vero. Den Oscar in der Sparte "Bester Schnitt" hatte Brenner 1990 für Oliver Stones Drama "Geboren am 4. Juli" gewonnen. Er arbeitete häufig mit Stone, darunter an Filmen wie "Platoon", "The Doors", "World Trade Center" und "Wall Street: Geld schläft nicht".

"Avatar"-Produzent Jon Landau schrieb am Freitag auf Twitter, dass sie ein sehr geschätztes Mitglied der "Avatar"-Familie verloren hätten. Das Team würde Brenners "Talent, Mitgefühl und Freundschaft" sehr vermissen. Als Cutter wirkte der dreifache Vater zuletzt an den von James Cameron inszenierten "Avatar"-Fortsetzungen mit.

Quelle: Agenturen