APA/PASSIONSSPIELE ST. MARGARETHEN

Passionsspiele St. Margarethen vor Rückkehr aus Corona-Pause

06. März 2022 · Lesedauer 2 min

Die Passionsspiele St. Margarethen kehren nach der coronabedingten Absage im Vorjahr am 26. Mai in den Steinbruch zurück. Die Proben für die Neuinszenierung, die die Leidensgeschichte Jesu Christi aus Sicht der Emmaus-Jünger behandelt, laufen - auch wenn die Coronakrise nach wie vor eine Herausforderung darstellt. In der vergangenen Woche wurde bereits zum ersten Mal draußen auf der Ruffinibühne geprobt, sagte Vorstand Christian Klemenschitz im Gespräch mit der APA.

Die Bühne ist fertig hergerichtet. Wenn es das Wetter erlaubt, wollen die Passionsspieler immer sonntags dort im Freien proben. Mittwochs wird drinnen geübt - aufgrund der Coronakrise eher kleine Szenen und kurze Dialoge mit wenigen Personen, erzählte Klemenschitz. Die Mitwirkenden werden außerdem regelmäßig per Spucktest auf Covid-19 getestet.

Bei den insgesamt 17 Vorstellungen im Mai, Juni und Juli ist im Vergleich zu den Vorjahren laut Klemenschitz so gut wie alles neu - Musik, Kostüme, Bühne und Blickwinkel. Die beiden Emmaus-Jünger führen durch das Spiel und erzählen die Geschichte Jesu im Rückblick.

An der Produktion "Emmaus - Geschichte eines L(i)ebenden" wirken rund 500 Darsteller und Helfer mit. Als Regisseur fungiert Militärdekan Alexander Wessely, Spielleiter ist Pfarrer Richard Geier, der das Textbuch zu der neuen Produktion verfasst hat. Erstmals sind die Passionsspiele heuer auch direkt an den für die Passion zentralen Feiertagen wie Christi Himmelfahrt, Fronleichnam und Pfingsten zu sehen.

(S E R V I C E: Passionsspiele St. Margarethen, von 26. Mai bis 10. Juli 2022 im Römersteinbruch, Informationen im Internet unter www.passio.at, Kartenreservierungen per Mail an [email protected])

Quelle: Agenturen