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Olympia: Kriechmayr mit größter Medienpräsenz in Österreich

Heute, 09:42 · Lesedauer 2 min

Ein Ski-alpin-Trio beansprucht das Podest für sich, gefolgt von einem Snowboard-Duo: Das lässt sich mit Blick auf die Medienpräsenz österreichischer Athletinnen und Athleten während der Olympischen Winterspiele in Italien feststellen. An der Spitze steht Vincent Kriechmayr, der von 4. bis 22. Februar in 427 Nachrichtenbeiträgen namentlich erwähnt wurde. Dass eine Goldmedaille (Skeleton) nicht automatisch riesige Aufmerksamkeit bringt, zeigt der 17. Platz von Janine Flock.

Für das Ranking durchforstete der PR- und Kommunikationsdienstleister APA-Comm heimische Tageszeitungen, Online-Nachrichtenseiten und TV-Nachrichtenbeiträge. Dabei kristallisierte sich eine deutliche Dominanz der Ski-alpin-Athletinnen und -Athleten heraus. In etwa 40 Prozent aller analysierten Beiträge über Olympia beschäftigten sich mit ihnen. Sie belegen fünf der Top-10-Plätze.

Kriechmayr, der Silber in der Teamkombi holte, landete deutlich vor seinem Kombipartner Manuel Feller, der es auf Platz sechs (270 Beiträge) schaffte. Ariane Rädler (Gold in der Teamkombi) findet sich mit 383 Beiträgen auf Platz zwei, während ihre Kombipartnerin Katharina Huber mit 253 Beiträgen den neunten Platz erreichte. Den dritten Platz erlangte Cornelia Hütter (Bronze im Super-G, vierter Platz in der Abfahrt) mit 336 Beiträgen.

Für etwas Abwechslung sorgen die Snowboarder Benjamin Karl (Goldmedaille, 4. Platz mit 322 Beiträgen), Anna Gasser (keine Medaille, 5. Platz mit 274 Beiträgen) und Alessandro Hämmerle (Gold, 7. Platz mit 264 Beiträgen). Dreifach-Medaillengewinner Johannes Lamparter (Nordische Kombination) schaffte es auf Platz 8, Jonas Müller mit zwei Silber-Medaillen im Rodeln auf Platz 10.

Medaille, aber kein gewaltiges Medienecho

Trotz Gold-Medaille im Super-Team-Skisprungbewerb schafften es Jan Hörl (12.) und Stephan Embacher (14.) nicht auf die vorderen Plätze. Auch die je zwei Rodel-Medaillen von Selina Egle und Lara Kipp sorgten für kein gewaltiges Medienecho. Die beiden Sportlerinnen finden sich nicht in den Top 30 des Medienpräsenzrankings.

In puncto Geschlechterverteilung herrscht beinahe Ausgewogenheit. In den Top 50 sind 24 Frauen und 26 Männer vertreten, in den Top 10 vier Frauen und sechs Männer.

(S E R V I C E - Daten für den gesamten Zeitraum als auch jeden Tag unter www.ots.at/olympiaranking abrufbar)

Zusammenfassung
  • Vincent Kriechmayr war während der Olympischen Winterspiele in Italien mit 427 Nennungen der mit Abstand präsenteste österreichische Athlet in den Medien.
  • Ski-alpin-Sportler:innen dominierten das Medienranking deutlich und belegten fünf der Top-10-Plätze, wobei rund 40 Prozent aller Olympia-Berichte sich mit ihnen beschäftigten.
  • Trotz Goldmedaillen sorgten Athlet:innen wie Janine Flock (Skeleton, Platz 17), Jan Hörl (Skisprung-Team, Platz 12) oder die Rodlerinnen Selina Egle und Lara Kipp (nicht in den Top 30) für vergleichsweise wenig Medienecho.