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Louvre-Mitarbeiter nahmen Streikmaßnahmen wieder auf

05. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

Der Pariser Louvre, der im vergangenen Oktober mit einem Juwelenraub und einem Arbeitskonflikt konfrontiert war, hat am Montag mit dreistündiger Verspätung geöffnet. Ein Teil des Museums blieb allerdings geschlossen, nachdem die Belegschaft einen am 19. Dezember ausgesetzten Streik wieder aufgenommen hatte.

Die Mitarbeiter hatten sich zuvor getroffen, um über die Fortsetzung des Streiks zu entscheiden, mit dem sie gegen die Lohn- und Arbeitsbedingungen protestieren wollen. Der Streik hatte im Dezember begonnen, wurde jedoch im Vorfeld der Weihnachtsferien ausgesetzt.

Der Louvre ist das meistbesuchte Museum der Welt. Im Oktober wurde es Opfer eines spektakulären Juwelendiebstahls. Vier mutmaßliche Diebe wurden in Untersuchungshaft genommen, von der Beute fehlt nach wie vor jede Spur. Nach dem Einbruch wollte die Belegschaft mit Streikmaßnahmen auf Infrastrukturprobleme, darunter ein Wasserrohrbruch, eklatante Sicherheitslücken und den beklagten zunehmenden Verfall des Museums aufmerksam machen. Außerdem fordern die Gewerkschaften mehr Personal und bessere Löhne.

Zusammenfassung
  • Der Pariser Louvre hat am Montag mit dreistündiger Verspätung geöffnet, nachdem die Belegschaft einen im Dezember begonnenen und am 19. Dezember ausgesetzten Streik wieder aufgenommen hat.
  • Ein Teil des Museums blieb weiterhin geschlossen, da die Mitarbeiter gegen Lohn- und Arbeitsbedingungen sowie gegen Infrastrukturprobleme, Sicherheitslücken und den Verfall des Museums protestieren.
  • Im Oktober wurde der Louvre Opfer eines spektakulären Juwelendiebstahls, bei dem vier mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft sitzen, während von der Beute weiterhin jede Spur fehlt.