Louvre-Coup für Ermittler weiterhin Fall höchster Priorität
Bei dem Einbruch am 19. Oktober 2025 hatten die Diebe Kronjuwelen im materiellen Wert von etwa 88 Millionen Euro und unschätzbarem historischen Wert gestohlen. Die Täter waren am helllichten Tag mit Hilfe eines Lastenaufzugs durch ein Fenster in das weltberühmte Museum eingedrungen. Die Polizei glaubt, alle vier Diebe festgenommen zu haben.
Bei ihrer Flucht auf Motorrollern hatten die Diebe eine Krone verloren. Acht weitere Schmuckstücke, darunter eine mit Smaragden und Diamanten verzierte Kette, die Napoleon Bonaparte seiner zweiten Ehefrau Marie-Louise geschenkt hatte, bleiben verschwunden.
Es gebe keine Hinweise darauf, dass der Schmuck ins Ausland gebracht worden sei, sagte Beccuau, betonte aber zugleich: "Alles ist möglich." Sie fügte hinzu, dass die Ermittler mit "Vermittlern in der Kunstwelt" international vernetzt seien. Unklar bleibt vorerst auch, ob die Diebe Auftraggeber hatten. Diese Hypothese werde in Betracht gezogen, "kann aber nicht als sicherer als jede andere Hypothese angesehen werden", sagte Beccuau.
Zusammenfassung
- Knapp drei Monate nach dem spektakulären Diebstahl von Kronjuwelen im Pariser Louvre mit einem Wert von rund 88 Millionen Euro bleibt die Wiederbeschaffung für die Ermittler höchste Priorität.
- Die Polizei hat laut Staatsanwaltschaft alle vier mutmaßlichen Täter festgenommen, doch die bisherigen Befragungen lieferten keine neuen Erkenntnisse und acht Schmuckstücke, darunter eine berühmte Kette, sind weiterhin verschwunden.
- Es gibt keine Hinweise darauf, dass der Schmuck ins Ausland gebracht wurde, und die Ermittler arbeiten international mit Kunstwelt-Vermittlern zusammen, wobei weiterhin offen ist, ob ein Auftraggeber hinter dem Coup steht.
