Krebskranker "Dawson's Creek"-Star Van Der Beek gestorben
Seine beste Freundin ist Joey Potter, gespielt von Katie Holmes. Zum jungen Cast gehörten auch Michelle Williams und Joshua Jackson, die alle später in Hollywood Karriere machten. Die Hit-Serie ums Erwachsenwerden, mit Liebessorgen und Teen-Ängsten, zog über sechs Staffeln (1998-2003) hinweg ein Millionenpublikum in ihren Bann.
Newcomer Van Der Beek wurde über Nacht zum Teenie-Star. Nun ist der Schauspieler mit 48 Jahren gestorben. Van Der Beeks Sprecherin bestätigte seinen Tod auf Nachfrage. Er sei seinen letzten Tagen "mit Mut, Glauben und Anmut" begegnet, hieß es in dem Beitrag der Familie weiter.
Im November 2024 hatte der sechsfache Vater eine Darmkrebserkrankung öffentlich gemacht. "Es ist Krebs", schrieb der damals 47-Jährige auf Instagram. Weltweit bekämen jedes Jahr viele Menschen diese Diagnose zu hören, schrieb er weiter. "Und ich bin einer von ihnen." Die Krankheit war bei Van Der Beek schon im Jahr zuvor entdeckt worden.
Häufiger teilte der Schauspieler seinen 1,8 Millionen Followern auf Instagram mit, wie er sich körperlich und seelisch fühle. Er würde offen über seine Krankheit sprechen, um andere aufzurufen, Vorsorge ernst zu nehmen und sich frühzeitig untersuchen zu lassen, sagte Van Der Beek in einer emotionalen Videobotschaft im November 2024. So eine Diagnose sei beängstigend und überwältigend, aber er glaube an Heilung - "Wunder geschehen".
Im März 2025, an seinem 48. Geburtstag, schaute er auf "das schwierigste Jahr" seines Lebens zurück. "Ich musste der eigenen Sterblichkeit ins Auge sehen", sagte Van Der Beek. Er habe während der Behandlung nicht mehr als Vater, Ehemann und Geldverdiener seiner Familie helfen können. Aber durch den Krebs habe er die Erkenntnis gewonnen, um Hilfe zu bitten und es wert zu sein, geliebt zu werden.
Sechsfacher Vater
Dankbarkeit zeigte er vor allem seiner Familie. Nach der Scheidung von seiner ersten Frau, Schauspielerin Heather McComb, heiratete er 2010 die Produzentin Kimberly Brook. Einen Monat nach der Hochzeit kam ihre erste Tochter zur Welt, gefolgt von drei weiteren Mädchen und zwei Burschen.
Die Familie war im September 2025 dabei, als die Besetzung von "Dawson's Creek" zusammentraf, um den krebskranken Star auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung der Organisation "Fuck Cancer" zu unterstützen. Stars wie Michelle Williams, Katie Holmes und Joshua Jackson standen in New York vor Fans auf der Bühne, um die Pilotfolge der alten Hit-Serie live zu sprechen. Van Der Beek hatte allerdings wegen einer akuten Viruserkrankung kurzfristig absagen müssen. Von seinem Haus in Austin (US-Staat Texas) meldete er sich in einem berührenden Video, sichtlich vom Krebs gezeichnet, zu Wort.
Van Der Beek stand schon als Schüler auf der Theaterbühne - und träumte nach eigenen Angaben davon, als Sänger am New Yorker Broadway berühmt zu werden. Die ersten Filmrollen hatte er in der Komödie "Angus - voll cool" (1995) und an der Seite von Claire Danes und Jude Law in der Drama-Romanze "I Love You, I Love You Not".
Karriere als TV-Star und im Film
Dann kam die "Dawson's Creek"-Hauptrolle, die ihn zu einem beliebten Serienstar machte. Es folgten weitere TV-Auftritte in Serien wie "How I Met Your Mother", "Apartment 23" oder "Friends with Better Lives". Auch vor der Filmkamera hatte er Erfolg. Seine Rolle als Football-Spieler in dem Drama "Varsity Blues" brachte ihm bei den MTV Movie Awards 1999 die Trophäe für die beste "Breakthrough Performance" als herausragender Newcomer ein. Weitere Filmauftritte hatte er unter anderem in "Texas Rangers", "Die Regeln des Spiels", "Labor Day", "Downsizing" und 2020 in der Horrorkomödie "Bad Hair".
Zusammenfassung
- James Van Der Beek, berühmt aus 'Dawson's Creek', ist im Alter von 48 Jahren nach einer öffentlich dokumentierten Darmkrebserkrankung verstorben.
- Der sechsfache Vater teilte seine Diagnose im November 2024 mit 1,8 Millionen Instagram-Followern und rief zur Krebsvorsorge auf.
- Mit seiner Rolle als Dawson Leery wurde er zum Teenie-Star, gewann 1999 einen MTV Movie Award und engagierte sich bis zuletzt für soziale Zwecke.
