Kreative Zwischennutzer für das Otto Wagner Areal in Wien
WEST, das bereits Zwischennutzungen im Sophienspital oder der Alten WU umgesetzt hat, zieht ab September in das historische Direktionsgebäude ("Pavillon C") der vor rund 120 Jahren eröffneten Anlage. Dort bespielt man unter dem Label WEST/OWA rund 60 Studios, Ausstellungs- und Veranstaltungsräume auf 1.550 Quadratmetern. Der einstige Jugendstilfriseursalon im Erdgeschoß wird für Pop-up-Nutzungen geöffnet. (www.west-space.at)
Kollektiv Kaorle hingegen übersiedelt in den Pavillon 21. Dieser soll laut Aussendung zu einem "Ort für Experimente, kollektive Strukturen und gelebte Kulturarbeit" werden. (https://kollektiv-kaorle.at) "Dank der Zwischennutzungen am Otto Wagner Areal entstehen Freiräume, in denen künstlerisches Arbeiten sichtbar wird und Menschen unmittelbar teilhaben können", freute sich SPÖ-Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler.
Zusammenfassung
- Das Otto Wagner Areal in Wien-Penzing wird ab 2030 von der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) genutzt, bis dahin sorgen Zwischennutzer für kulturelle Belebung.
- Ab September bespielt das Kollektiv WEST das Direktionsgebäude (Pavillon C) mit rund 60 Studios, Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen auf 1.550 Quadratmetern und öffnet den ehemaligen Jugendstilfriseursalon für Pop-up-Nutzungen.
- Der Kulturverein Kollektiv Kaorle zieht in den Pavillon 21 und möchte diesen zu einem Ort für Experimente und kollektive Kulturarbeit machen, während die Kunstmesse Parallel Vienna ab 10. September stattfindet.