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"Ich werde Sie nie vergessen": Trauer um Schauspiellegende Christiane Hörbiger

17. Dez. 2022 · Lesedauer 3 min

Christiane Hörbiger, bekannt aus Filmen wie "Julia – eine ungewöhnliche Frau" oder "Tafelspitz", wurde am Samstag in einem Ehrengrab der Stadt Wien beigesetzt. In der Öffentlichkeit herrscht große Trauer, um das Ableben der Schauspielikone. Sowohl Online als auch physisch konnte sich Fans in ein Kondolenzbuch eintragen, um sich von der Verstorbenen zu verabschieden.

Christiane Hörbiger verstarb am 30. November 2022 im Alter 84 Jahren. Ihr sterblichen Überreste waren am Samstagvormittag in der Karl-Borromäus-Kirche aufgebahrt. Die Öffentlichkeit hatte damit die Gelegenheit, sich von der Schauspielerin zu verabschieden. Die Einsegnung im Rahmen Trauerfeier erfolgt durch Dompfarrer Toni Faber. Anschließend wurde sie in einem Ehrengrab der Stadt Wien am Wiener Zentralfriedhof beigesetzt, nicht weit von ihrer großen Liebe Gerhard Tötschinger (†70) entfernt. 

Statt Blumen und Kränze, bat die Trauerfamilie darum, den hierfür gedachten Betrag an das Eric Kandel Institut, Zentrum für präzisionsmedizinische Forschung der Medizinischen Universität Wien, zu spenden. 

Als Mensch und Schauspielerin verehrt

Viele nutzen die Chance, sich persönlich von der Tochter des Schauspielpaares Attila Hörbiger und Paula Wessely zu verabschieden. Auch Online haben zahlreiche Fans, der Verstorbenen die letzte Ehre erwiesen und sie für ihre Leistung als Schauspielerin gelobt. So schrieb eine Person: "Danke für die Darstellung verschiedenster Frauenrollen - manchmal humorvoll, komisch - manchmal tragisch - immer eine hervorragende Schauspielerin."

Jemand anders meinte: "Sie waren und bleiben immer meine Lieblingsschaupielerin. Ich habe Sie stets bewundert für Ihre Authentizität und ihren Stil". Aber auch als Mensch wurde sie geschätzt: "Ich habe Christiane Hörbiger als Schauspielerin und Mensch sehr verehrt!"; "Ein wunderbarer Mensch und hervorragende Schauspielerin ist von uns gegangen, ich verneige mich in Ehrfurcht vor Ihnen". 

Parasoziale Beziehung aufgebaut

Immer wieder wird geschrieben, dass sie für so manche Menschen ein fester Bestandteil ihres Lebens war. Ein Herr schrieb dazu: "Sie waren meiner Familie und mir unser Leben lang eine treue, zuverlässige 'Gefährtin'. Gott sei Dank leben Sie in unseren Erinnerungen und durch Ihre Bücher und Filme weiter, sodass wir ein kleines Stück von Ihnen bebildert und akustisch leichter in unseren Herzen und frisch halten dürfen."

Persönlichen Begegnungen mit der "Grande Dame"

Auch zu finden, sind Erzählung von persönlichen Begegnungen mit der "Grande Dame": "Manchmal sind wir in Baden im Schlossergässchen grüßend aneinander vorbei gegangen..." oder "Frau Hörbiger war eine sehr Freundliche und nette Kundin in unserem Geschäft." 

Ihrer Familie wird immer wieder Beileid ausgedrückt. Der verstorbenen Hörbiger wird Ruhe gewünscht und dass sie wieder mit ihren Liebsten vereint ist: "Ich werde Sie nie vergessen, hoffentlich finden Sie in der Ewigkeit, ihre geliebten Menschen wieder."

Wer sich noch in das Online-Kondolenzbuch eintragen möchte, kann das hier tun. 

Astrid PozarekQuelle: Redaktion / poz